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  • Beitraggeschrieben am 1.8.2008 von newsborn

    „Sei still!“

    Früher sprach man einfach vom "Zappelphilipp", heute heißt es AD(H)S-Syndrom. Es steht für Auffälligkeiten wie innere Unruhe, Aufmerksamkeitsprobleme, Vergesslichkeit, Tagträumereien. AD(H)S (=Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) meint: Die einen stehen ständig unter Strom, die anderen erscheinen eher abwesend bis lethargisch. Für die meisten Ärzte und Forscher ist AD(H)S eine medizinisch zu behandelnde Störung, an der vor allem junge Menschen leiden (3 bis 7 %). In rund der Hälfte aller Fälle verschwindet sie im Erwachsenenalter von alleine wieder. Manche älteren Leute sagen, es sei ein Phänomen der modernen Gesellschaft, dass Kinder und Jugendliche sich heutzutage nicht mehr richtig konzentrieren und stillsitzen können. Gegner behaupten gar, AD(H)S gäbe es als Krankheit nicht. Die Symptome seien lediglich ein Produkt unserer Zeit. Ich sprach mit Martin (25), einem betroffenen jungen Christen. Beitrag lesen
  • Beitraggeschrieben am 31.10.2010 von JohannesSchüller

    Ruhm und Geld für Alle

    Auch heute ist Berühmtheit kein Zufallsprodukt. Zwar wirken die Teilnehmer von „Deutschland sucht den Superstar“, „Big Brother“ und Christian Rachs Kochshows wie 0815-Bürger. Meist sind sie auch ebenso schnell verschwunden, wie sie gekommen sind. Doch dahinter steckt weder Zufall noch mangelndes Talent, sondern der permanente Kampf um die Währung Aufmerksamkeit. Warum das so ist, erklärt der Interviewband „Die Casting-Gesellschaft“. Dabei wird deutlich: die „Demokratisierung der Prominenz“ bringt weder Auslese noch Qualität. Beitrag lesen
  • Beitraggeschrieben am 6.7.2011 von Henning

    Gewalt unterm Kamera-Auge

    Immer wieder tauchten in den letzten Jahren und Monaten erschütternde Überwachungsvideos von brutalen Übergriffen auf Passanten in U-Bahnhöfen und S-Bahn-Stationen in den Medien auf. „Im Glanz des Kamera-Auges“ scheinen sich Straftäter besonders wohl zu fühlen, meint Journalist Götz Eisenberg. In einem Beitrag argumentiert er, dass Kriminelle erst recht durch die Überwachungsbilder zu Übergriffen angestiftet würden. Aber sind die vorwiegend jugendlichen Täter wirklich auf mediale Aufmerksamkeit aus? Beitrag lesen

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