
Kommentar geschrieben am 26.5.2010
Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir und uns mal verraten, was Sie mit diesem Beitrag erreichen möchten?! M. E. ist klarzustellen: "82 Millionen gegen Kevin Prince Boateng" u. ä. ist ein Skandal! Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass Christen deeskalierend auf diese Bewegung einwirken sollten, ist der richtige Sachverhalt der "fußballerischen Begegnung" von Ballack und Boateng darzustellen. Zunächst, meine ich, nämlich ist das Foul von Boateng zwar ein sogar rotwürdiges Foul gewesen, aber solche Fouls kommen in jedem dritten Spiel vor. Meine jedenfalls ich. Dann aber wäre in meinen Augen auch wichtig klarzustellen, dass Ballack wegen einer Tätlichkeit an Boateng bereits vor seinem Foul vom Platz hätte fliegen müssen! Er gab diesem nämlich eine Ohrfeige.
Ihr Artikel allerdings kritisiert letztendlich gar nicht die Klischees, mit denen Sie herumspielen - er bedient zusätzlich... Weil sie auf die sachlichen Umstände dieses Skandals nicht hinweisen - was leider keiner getan hat. Ballacks Rolle in diesem ganzen Spiel ist nicht die eines Opfers, sondern die eines Täters. Wenn sie also schon stigmatisieren wollen, dann sollten sie wenigstens Ihre journalistischen Hausaufgaben erledigen.
Der Hass, der sich auf Boateng entlädt ist durch nichts zu rechtfertigen und schon gar nicht gegen seine "originelle hohes Bein"-Einlage gegen Klose. Das sind klare Rote Karten - aber nicht mehr. Und Boateng ist nicht der einzige Rote-Karte-Würdige, der im Fußball so unterwegs ist.
Diese sachlichen Informationen würden m. E. helfen, den "Fall Boateng" erst gar nicht im "thematischen Integrationssumpf" anzusiedeln, sondern dort zu belassen, wo er hingehört: nämlich auf dem Fußballplatz. Und dort hat sich im Vorfeld des fiesen Fouls an Ballack. Ballack selbst hat sich daneben benommen, als er Boateng ins Gesicht schlug.