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LukasLange


  • Beitrag geschrieben am 26.9.2011

    Libyen – ein zweiter „Irak“?

    Beim Irakkrieg sind sich alle einig: Völkerrechtswidrig und unüberlegt war er. Noch immer rühmt sich Rot-Grün für das klare Nein zu einer Beteiligung - während Schwarz-Gelb für seine Enthaltung zum Libyenkrieg heftig kritisiert wird. Doch liegen tatsächlich Welten zwischen dem Irakkrieg und der NATO-Intervention in Libyen? Nein, offenbart ein genauerer Vergleich - und: Wir sollten froh sein, zuhause geblieben zu sein! Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 21.9.2011

    Generation Benedikt fiebert Papstbesuch entgegen

    Den Papstbesuch in Deutschland ist in aller Munde. Ein gefundenes Fressen für die Medien – vielfach werden alte Debatten wieder aufgewärmt. So manche positive Stimme geht da schnell unter. Die „Generation Benedikt“ etwa freut sich beherzt auf den „Heiligen Vater“ - und auf ein Glaubensfest, von dem sie sich vor allem geistliche Bereicherung und Inspiration erhofft. Ein Blick auf die jungen bekennenden Papstanhänger. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 13.9.2011

    Wirtschaftskrise: Lernen von Estland?

    Banken, Währung, Wirtschaft: Während es in Südeuropa trotz Euro-Rettungsschirm wirtschaftlich weiter bergab geht und auch Länder wie Deutschland und Frankreich an Billionen Schulden leiden, trotzt das kleine Estland der Krise mit einer knallhart wirtschaftsliberalen Politik als dynamische Volkswirtschaft. Ein Blick auf den baltischen „Euro-Frischling“. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 26.7.2011

    Der YouCat – Den Glauben jugendlich befragt

    „Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen, wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem eines Computers“: Das und nicht weniger fordert der Papst von der christlichen Jugend in seinem flammenden Einleitungsappell im „YouCat“. Doch an der jugendgemäßen Version des Katholischen Katechismus waren nicht nur hohe Geistliche beteiligt, sondern auch 65 Jugendliche selbst. Die Lektüre des Altbewährten in neuem Glanz offenbart vor allem eines: Die Botschaft des Evangeliums ist aktuell wie nie zuvor. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 4.7.2011

    Online-Audienz beim Papst

    Facebook, Twitter, YouTube – und nun sogar ein eigenes Nachrichtenportal: Mit einem medialen Rundumschlag meldet sich der Heilige Vater in der Welt des Internets zu Wort. Der „Medienpapst“ Benedikt XVI. wolle dort präsent sein, wo sich die Menschen befänden, heißt es aus dem Vatikan. Führen bald nun auch alle Weblinks nach Rom? Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 9.6.2011

    Käßmann: Mit dem Strom, gegen die Soldaten

    Vier tote Soldaten in zwei Wochen - der Einsatz am Hindukusch wird immer gefährlicher. Doch die Bundeswehr hat nicht nur mit einem unsichtbaren Feind in Gestalt der Taliban zu kämpfen, der jeden Augenblick zuschlagen könnte. Fast genauso demoralisierend dürfte die Stimmung in der Heimat sein: Gleichgültigkeit in der Bevölkerung, die Armee immer wieder am Pranger - wie eindrucksvoll vorgeführt von Margot Käßmann auf dem Evangelischen Kirchentag. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 21.4.2011

    Von türkischen Playmates und konservativen 68ern

    „Wenn die Werte der Freiheit ihre Reize entfalten“, kommentiert Richard Herzinger in der „Welt am Sonntag“ die Playboy-Nacktfotos der Deutschtürkin Sila Sahin. Mit seiner Begeisterung steht er nicht allein da: Sahins Entblößung wird von konservativen und islamkritischen Medien als vorbildlicher Emanzipationsakt einer Muslima dargestellt, als Sieg über Kopftuch und Burka. Man muss kein Freund des islamischen Verschleierungszwangs sein, um darüber nur den Kopf zu schütteln. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 20.4.2011

    Achtung, die Finnen kommen!

    „Bebrillt, übergewichtig und oft sichtbar schwitzend“, ist er, der, „der die Ungebildeten verführt“. Kein Goebbelszitat über den „ewigen Juden“, keine märchenhafte Beschreibung einer bösen Hexe: Es ist die hasserfüllte Beschreibung der „Welt“ für Timo Soini, den Parteichef der „Wahren Finnen“, jener konservativen Partei, die es bei den Wahlen am vergangenen Sonntag zu einem Fünftel der Wählerstimmen gebracht hat. Einer Partei, die ziemlich sicher an der nächsten finnischen Regierung beteiligt sein wird. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 18.3.2011

    Der „gute Freund“ macht Ärger

    Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy inszeniert sich in der Libyen-Krise als Mann klarer Ansagen: Vehement forderte er „gezielte Luftschlägen“ gegen Libyen und stellte er sich deutlicher als andere westliche Staatschefs gegen Gaddafi. In der Nacht zum Freitag hat die UN nun die Flugverbotszone über Libyen beschlossen. Umso peinlicher, dass die Gaddafis jetzt behaupten, 2007 Sarkozys Wahlkampf finanziert zu haben. Wer die bisherigen Beziehungen zwischen dem französischen Staatschef und Gaddafi betrachtet, den kann das nicht überraschen. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 16.3.2011

    Parteiengeschacher statt Anteilnahme

    Fassungslos blickt die ganze Welt auf Japan: Folgt auf Erdbeben und Tsunami nun der nukleare Super-GAU? In Fernost bereitet man sich auf das Schlimmste vor und die ganze Welt nimmt in beispielloser Weise Anteil am Leid der Japaner. Deutschland hingegen versinkt in einer neuerlichen Atomdebatte, die mehr Wahlkampf und Parteipolitik im Blick hat als die Katastrophe in Japan.
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  • Beitrag geschrieben am 14.3.2011

    Spiel mit dem Feuer

    Man würde es für einen schlechten Scherz halten, wäre es nicht so brandgefährlich: Fast täglich werden Piloten auf deutschen Flughäfen Opfer von Blendattacken durch Laserpointer. Was für die zumeist jugendlichen Täter einen besonderen Kick darzustellen scheint, kann über Leben und Tod mehrerer hundert Menschen entscheiden. Bis zum tatsächlichen Katastrophenfall ist es laut der Pilotenvereinigung Cockpit „nur noch eine Frage der Zeit“. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 1.3.2011

    Gut gedacht, schlecht gemacht

    Libyens Diktator Gaddafi unterdrückt sein Volk seit mehr als vierzig Jahren, zwei Terroranschläge in Europa gehen unmittelbar auf sein Konto. Unter dem Druck der Öffentlichkeit fällt dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen nun plötzlich auf, dass das Gaddafi-Regime in einem Gremium der Menschenrechte eigentlich nichts verloren hat. Ein genauer Blick auf die UN-Institution jedoch zeigt: Despotien sind hier keine Ausnahme, sie dominieren das Gremium geradezu. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 28.2.2011

    Der Elefant im Porzellanladen

    Es ist bereits die zweite Massenveranstaltung des türkischen Regierungschefs Erdogan auf deutschem Boden: Bei einem Auftritt in Düsseldorf vor rund zehntausend Zuschauern präsentierte er sich wie schon vor drei Jahren als eigentlicher Landesvater der Türken in Deutschland. Mit seinen provozierenden Forderungen zerschlägt Erdogan viel Porzellan jahrzehntelanger Integrationsbemühungen. Die Bundesregierung muss reagieren.
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  • Beitrag geschrieben am 24.2.2011

    Eine Demokratie baut sich nicht von selbst

    Diktator Bem Ali ist gestürzt und die Chancen für einen demokratischen Neuanfang stehen gut: Doch anstatt sich am Aufbau zu beteiligen, flüchten tausende Tunesier auf dem Bootsweg nach Europa. Die Opposition fordert bereits die Aufnahme eines gewaltigen Flüchtlingskontingents nach Deutschland. Doch ein Flüchtlingsexodus wäre für das neue Tunesien fatal.
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  • Beitrag geschrieben am 22.2.2011

    Von politischen Doktorspielen

    Ganz Deutschland in hellem Aufruhr: Hat Verteidigungsminister zu Guttenberg bei seiner Doktorarbeit geschummelt? Die aufgebauschte Debatte gerät zunehmend zur politischen Schlammschlacht. Nachdem die Vorwürfe gegen den bislang als unantastbar empfundenen Politstar in den vergangenen Tagen immer massiver wurden, gab zu Guttenberg nun bekannt, seinen Doktortitel zurückzugeben. Er habe „gravierdende Fehler“ gemacht, sagte er am Montagabend auf einer Wahlveranstaltung. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 18.2.2011

    „Marktlücke“ Cybermobbing

    Nicht nur Demokratie lässt sich bequem über das Web verbreiten, auch Übel wie Propaganda, Pornographie und Prostitution machen sich die Freiheit des Netzes zunutze. Dazu gesellt sich seit Neuestem das so genannte „Cybermobbing“: Ein neues Portal hat die Verleumdung von Mitschülern scheinbar als Marktlücke entdeckt: Dank völliger Anonymität ist den Verantwortlichen genauso schwer auf die Schliche zu kommen, wie das Mobbing zu beenden ist - Schulen und die Polizei warnen vor der Homepage. Beitrag lesen
  • Kommentar geschrieben am 16.2.2011

    Im Sog des Relativen

    Zum Arzteid: Den offensichtlichen Eidbruch ("in den Dienst der Menschlichkeit"; Abtreibungen sind, egal, wie man es dreht, sicher kein Akt der Menschlichkeit!) mit dem Verweis auf eine "andere Ethik" zu entschuldigen, das ist genau die Art von Relativierung, um die sich der Artikel dreht. Du relativierst diese klar ersichtliche Schuld damit, sie hätten halt eine andere Sichtweise: "Schließlich könnte man jemanden vor den Kopf stoßen, der ganz anderer Meinung ist!"

    Genau diese Haltung ist das Grundproblem christlicher Politik. Wir müssen aufhören, von "argumentum ad irgendwas" herumzufabulieren, wir müssen anfangen, Klartext zu reden. Uns zu christlichen Positionen glasklar bekennen, ohne peinlichst genau darauf zu achten, ob man hier nicht zulasten des politischen Gegners manipuliert oder zu konfrontativ auftritt.

    "Nur weil Andersdenkende nicht unsere Werte vertreten bedeutet ja nicht, dass sie keine hätten." Natürlich lässt sich die hedonistische Beliebigkeit des Zeitgeists in gewisser Form als "Wertvorstellung" verdrehen. Aus christlich-konservativer Sicht ist sie allerdings höchstens das Entartungsstadium eines entfesselten Werteverfalls, dem schnellstmöglich der Garaus bereitet werden muss. Mit dem "Zeugnis der Liebe" gewinnt man keinen politischen Richtungsstreit und erst recht keine mediale Dominanz. Mit deutlichen Worten und einem offensiven Auftreten schon eher.
  • Beitrag geschrieben am 10.2.2011

    Ungarn im Kreuzfeuer

    Das Mediengesetz der konservativen Regierung in Budapest ruft seit Wochen heftige Kritik aus den europäischen Staaten hervor. Ministerpräsident Viktor Orbán wird in eine Reihe mit den kommunistischen Machthabern von einst gestellt, während schon juristische Schritte gegen das osteuropäische Land in Erwägung gezogen werden. Heuchlerisch ist das: Denn was man Ungarn als Zensur anrechnet, ist im Rest Europas unter dem Deckmantel der Politischen Korrektheit längst gängige Praxis. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 27.1.2011

    Sarah Palin auf der Anklagebank

    Gabrielle Giffords war kaum angeschossen, da hatten die Medien schon den Schuldigen gefunden: Nicht gar den Attentäter selbst, der in Tucson auf die amerikanische Kongressabgeordnete schoss, sondern das „politische Klima“ - angeblich angeheizt durch die Republikanerin Sarah Palin. Belege dafür, dass der Attentäter tatsächlich von den Konservativen aufgehetzt wurde, gibt es keine - im Gegenteil. Mit seriösem Journalismus hat diese Berichterstattung nichts zu tun.
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