
Kommentar geschrieben am 18.8.2010
Hallo dossier,
keine Sorge, ich versuche keineswegs, einer Diskussion aus dem Weg zu gehen. Ich werde allerdings nicht benachrichtigt, wenn ein Artikel von mir kommentiert wird. So kann es vorkommen, dass ich sehr verzögert antworte, weil ich den Kommentar erst gesehen habe, als ich zufällig nochmals auf meinen Artikel klickte.
Als Deutscher fühle ich mich meinem Volk und seiner kulturellen Identität verbunden und bedauere es in diesem Sinne, wenn wir weniger werden, ja langfristig: aussterben. Sterben die Deutschen aus, dann stirbt gleichzeitig auch eine weltweit geachtete Kultur aus. Dies betrachte ich auch im Hinblick auf den zunehmenden Einfluss der islamischen Kultur auf deutschem Boden. Dank der hohen Geburtenrate dieses Kulturkreises wird auch die Macht des Islams desto mehr zunehmen, je weniger die Deutschen sich fortpflanzen. Für mich als Anhänger des Ideals vom "christlichen Abendland" ist das nicht gerade eine Heilsvorstellung. Die ökonomische Frage lasse ich aus dieser Begründung mal heraus, da Sie das ja in Frage 2 präzisieren.
Zu zweiten Frage: Ich habe nicht ausgerechnet, ob es "günstiger" ist, Geburten direkt zu finanzieren oder die Folgen einer niedrigen Geburtenrate gleich mit einzukalkulieren. Eine solche Rechnung wäre zwar interessant - weil ich die Geburtenproblematik aber nicht nur aus ökonomisch-rentenpolitischer Sicht betrachte, sondern im Allgemeinen, führt aus meiner Sicht kein Weg daran vorbei, dem Status Quo einer aussterbenden Gesellschaft entgegenzuwirken und Deutschland mehr Kinder zu "bescheren".
Gruß, Lukas