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jary_X


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1 Freunde Alle anzeigen
  • Beitrag geschrieben am 4.4.2011

    JesusHouse in München: Kurz und gemütlich

    160.000 junge Menschen an fast 500 verschiedenen Übertragungsorten hat die „JesusHouse“ in diesem Jahr erreicht. Auch im „CVJM-Wohnzimmer“ in München – die „Friday Lounge“ – stand die Jugendevangelisation auf dem Programm. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 4.3.2011

    Die Gehälter der Stars

    Gehalt ist ein sensibles Thema. Es eignet sich wunderbar, um diverse Ungerechtigkeiten festzustellen: Wenn Politiker ihre Diäten erhöhen, wenn Manager und Banker trotz Krise Millionen scheffeln, wenn Frauen nach wie vor weniger verdienen als Männer. Als vor kurzem bekannt wurde, dass Monica Lierhaus 450.000 Euro pro Jahr für Moderatorentätigkeiten bei der ARD-Fernsehlotterie bekommen soll, gab es viel Empörung. Das ist mehr, als unsere Bundeskanzlerin bekommt. Sind so übermäßig hohe Gehälter gerechtfertigt? Und wie kommen sie zustande? Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 21.2.2011

    Einkaufen ohne Geld

    Wer hier einkauft, kann seine Geldbörse in der Tasche lassen. Denn im Nürnberger „Umsonstladen“ wird alles verschenkt. Einmal pro Woche wechseln hier Klamotten und Bücher, Gläser und Geschirr aber auch mal Computer, Boxen oder gar ein Kärcher Dampfreiniger den Besitzer. Der Andrang ist groß. Das Konzept erfreut sich immer größerer Beliebtheit – in Nürnberg wie auch in bundesweit über 50 anderen Umsonstläden. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 13.2.2011

    Die Lüge bleibt unvergeben

    Maria entdeckt ein Lied in sich. Es ist ein argentinisches Kinderlied, dass sie zufällig auf dem Flughafen in Buenos Aires hört und wiedererkennt. Sie kann es gar mitsingen, obwohl sie kein Wort spanisch spricht. Ihre Welt gerät aus den Fugen. Der Film „Das Lied in mir“ heimste beireits den Festivals in Montreal, Zürich Hof und Biberach diverse Preise ein und wurde mit Lob überschüttet. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 28.1.2011

    Synergie schmeckt

    Jean Francois Drozak ist Idealist. Und Kulturschaffender. Und Sozialarbeiter. In den vergangenen Jahren hat er sich eine eigene Agentur aufgebaut, mit der er alle drei Bereiche (Idealismus, Kultur und Sozialarbeit) miteinander verbindet - eine ebenso einzigartige wie erfolgreiche Kombination. Beitrag lesen
  • Kommentar geschrieben am 14.12.2010

    Grundeinkommen – Pro und Contra

    Die Höhe des Grundeinkommens ist in der Tat die wichtigste Frage. Ist es zu niedrig, verändert sich rein gar nichts, macht im Gegenteil Dinge vielleicht sogar schlimmer, weil Arbeitslose keine weitere Möglichkeit haben, ihr Einkommen aufzustocken. Ist es zu hoch, steigt das Risiko von Unproduktivität aufgrund von Faulheit.
    Wenn es aber genau richtig liegt (wie soll man das berechnen?), ist es extrem effektiv. Die Angst, Menschen würden nicht mehr arbeiten, ist vor allem eine persönliche Angst, die in vielen Studien mit anderem Zusammenhang als Third-Person-Effekt bekannt geworden ist: Der Glaube, dass ANDERE negativ beeinflusst werden, man selber aber nicht. Und so sagen Skeptiker auch, dass sie selber natürlich arbeiten würden, die meisten anderen aber wohl nicht.
    Man muss sich auch fragen, warum der Wunsch nach hohem Prestige, nach hohem Einkommen, nach Luxus und so weiter plötzlich aussterben sollte. Das widerspricht der gegenwärtigen Sozialstruktur und Zielgruppen-Analysen.
    Des weiteren liegt da ein Paradoxon im Gegenargument, dass durch Arbeitsmarktanalysen der gegenwärtigen Situation bestätigt wird. Wenn die aktuelle Arbeit tatsächlich so schlimm ist, dass jeder zweite diese sofort aufhören würde – wie kann dann aktuell das Leistungsprinzip greifen? Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft durch miese Bedingungen gedrückt wird und diese Tatsache die Wirtschaft wahnsinnige Summen kostet. Und diese Summen drücken die Preise genauso nach oben, wie eventuell aufkommender Leistungsabfall.
    Es gibt natürlich auch andere Prognosen. Vorausgesetzt wird 1. Das BGE ermöglicht maximale Bildung natürlich abhängig von persönlichen Faktoren, 2. Leistung wird in erster Linie durch Motivation, nicht durch Geld generiert, 3. Geld ist motivierend, motivierender ist aber Spaß, bzw. der Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz. Das bedeutet, dass jeder das machen kann, was ihm Spaß macht und dort arbeiten kann, wo er sich wohl fühlt. Da jeder versorgt ist, muss niemand eine Arbeit lediglich aus Geldgründen machen. Die Folge ist, dass Arbeiten zu einem sehr hohem Prozentsatz weit effektiver ausgeführt werden und insgesamt etwas weniger Arbeitsplätze notwendig sind. Das bedeutet, das mehr Arbeitsplätze im Sozialen und kulturellen Milieu geschaffen werden können, was Lebensqualität und Niveau der Gesellschaft erhöht. Aus oben genannten Gründen ist eben NICHT davon auszugehen, das viele Stellen unbesetzt bleiben.
    Hinderlich für dieses System ist nicht unbedingt nur die Faulheit der Armen, sondern die Gier der Reichen. Mit diesem System könnten Firmen endlich 100% wirtschaftlich arbeiten und Menschen kündigen, die tatsächlich nicht mehr gebraucht werden. Es ist aber davon auszugehen, dass diejenigen, denen das BGE nicht genug ist und viel arbeiten, nicht bereit sind, Kulturarbeit und Sozialleistungen derjenigen zu finanzieren, die sich nichts dazu verdienen und lediglich ehrenamtliche und kleinere Tätigkeiten verrichten, damit aber in gleichem Maße zur Gesellschaft beitragen. Diese Tendenz ist mindestens so beobachtbar wie Faulheit.

    Insgesamt halte ich das BGE für ein nettes Konzept, das aber wohl an der Menschheit scheitern würde.
  • Kommentar geschrieben am 13.12.2010

    Totgesagte leben länger

    Ja und die hat leider auf sich warten lassen...sorry. Vielleicht schaust du ja dennoch ab und an mal wieder rein und liest es...^^

    Du hast natürlich recht. Sieh die Amazon-Pressemeldung doch eher als Einstieg, nicht als Grundlage.

    Ja, wir scheinen uns tatsächlich weitläufig einig zu sein. Allerdings nicht in der Schlussfolgerung, die wir ziehen. Denn du sagst: das eBook ist keine Alternative, ich sage: es ist jetzt schon auf dem Vormarsch und könnte durchaus eine Alternative werden - was vermutlich nicht allzu wild wäre.

    Allerdings finde ich, kommt es darauf an, wo man selber seinen Blickwinkel ansetzt. Denn egal wie viel Individualisierung es gibt, egal wie viele Nischen bedient werden können - die Masse gibt es immer, eine Mehrheit gibt es immer. Und aus Zahlen lassen sich auch immer Trends ableiten. Mc Luhan sagt dazu übrigens: ein fester Standpunkt sei quatsch und gehöre ins Zeitalter des Buchdrucks. Mit der Elektronik seien viele Standpunkte möglich und auch nötig, denn nichts könne aus einem festen Standpunkt heraus vollständig erschlossen werden. Er hat dann recht faszinierende Buchprojekte zusammen mit einem Künstler zu seinen Werken veröffentlicht.

    Nun, die Selektivität wird durch neue Medien erweitert, völlig klar. Aber es ist doch definitv eine Weiterentwicklung. Schon allein deshalb, weil es irgendwann eine NEUentwicklung war und eine solche immer auf etwas altem basiert, das alte also erweitert wurde. Weiterentwicklung impliziert ja nicht unbedingt eine höhere Qualität der Unterhaltung/Information. Mc Luhan kann das Buchzeitalter übrigens gar nicht ab. Das Buch ist für ihn alles andere als eine Verbesserung, aber der notwendige Schritt, um die nächste Entwicklungsstufe, die elektronische Kultur. Über letzteres lässt sich definitc streiten. M. ist ja nicht umsonst einer der umstrittensten Medientheoretiker überhaupt.

    Finde aber durchaus, dass das eBook Vorteile, Chancen und Potenzial bietet. Eine weitere aktuelle Tendenz ist eine Bewegung hin zur Ökologie. Vielleicht ist Zeitung in Print zu lesen bald ein ähnlich verpöhnter Luxus, wie mit einem Oldtimer durch die Gegend zu schippern - dieser Papierverbrauch...

    Vielleicht hat M. recht und wir bewegen uns hin zur Stammeskultur. Vielleicht hat Ulrich Beck recht und der Ort verliert in Bezug auf Zeit seine Bedeutung. Koppelt man beide Einschätzungen, wird ein neues Nomadentum geboren, was ja in der häufig geforderten Berufsflexibilität ein Echo findet. Bereits heute haben wir Büros auf Zeit. Für drei Stunden die Woche kann ich mir einen Schreibtisch mit Internet mieten - und überlasse ihn den Rest der Zeit jemand anderem. Sowas kann auch mit Wohnungen funktionieren. Im hochklassig bezahlten Bereich ist das ja faktisch schon der Fall, nur das es eben immer noch den furchtbar altmodischen Begriff Hotel trägt. Hochklassige Designwohnungen unterscheiden sich nur marginal von Hotels. Im mittelklassigen Bereich müsste man mal die Anzahl der Ikea-Möbel in Wohnungen zählen und daraus eine Wahrscheinlichkeit der Überschneidung feststellen: ich vermute, der ist recht hoch. Wenn man Immobilieninserate durchsucht, wird dieser Eindruck gefördert.

    Bei maximaler Mobilität spielt Besitz eine untergeordnete Rolle. Dann hat man vielleicht in jedem seiner 100 Teilzeitwohnungen eine Bibliothek stehen (aus Imagegründen), aber keines der Bücher besitzt man wirklich. Man blättert darin, mag den Geruch - aber lesen tut man dann doch lieber auf seinem eBook, denn das ist multimedial verknüpft und ich erhalte jede nur erdenkliche Information zu meiner klassischen Moby Dick-Ausgabe auf Wunsch und Knopfdruck dazu.

    Ich meine damit: eBook steht einfach für eine neue Technik-Generation. Mobilität, Konnektivität, Myspace und Facebook Individualismus, Ökologisches Bewusstsein, Design statt Masse, ... die in ihrer letzten Konsequenz auf Besitz in weiten Teilen verzichten kann. Völlig klar, kommt das eBook in vielerlei Hinsicht heutzutage noch nicht mit dem gedruckten Buch mit, dass es aber nicht zu vernachlässigen ist, kann fast jeden Tag neu festgestellt werden.

    Und die Vorteile liegen m.E. auf der Hand: Mobilität, Design und Style, Gewicht im Vergleich zum Inhalt, Verfügbarkeit der Inhalte (auch in einen Buchladen zu gehen ist toll - aber Amazon ist mehr als nur eine Alternative)... völlig klar, dass es es noch jede Menge Nachteile gibt, aber warum sollten die nicht ausgemerzt werden? Nichts spricht dagegen. Und mit jedem Nachteil, der verschwindet, wird eine weitere Nutzergruppe vom eBook überzeugt. Übrig bleiben am Ende nur Konservative, Liebhaber, Traditionalisten, Sammler und Dergleichen. Wie lange das dauert ist natürlich eine völlig andere Frage und mit NOCH gewagteren Prognosen, etwa den Auswirkungen einer Klimakatastrophe, der Erdölknappheit, der Unproduzierbarkeit von Plastik und dergleichen kann man freilich dazwischen schießen. Aber darum geht es ja nicht. Es geht um halbwegs glaubwürdige Prognosen aus aktuellen Daten heraus. Und da spricht meiner Meinung nach viel für das eBook.

    Auch wenn ich zu einer der letzten Gruppen gehören werde, die sich begeistern lassen.
  • Kommentar geschrieben am 11.8.2010

    Totgesagte leben länger

    @ turnamo:

    Habe mich gegen einen wirtschaftsanalytischen Artikel entschieden. Liegt mir nicht so ... :o) Deswegen der entsprechende Anteil an Fakten und philosphisch anmutenden Gedanken.

    Zu McLuhan: Das ist Teil seiner Theorie, die er in einigen Büchern ausbreitet. Eine komplette Wiedergabe geht an dieser Stelle natürlich nicht. Relativ kurz: M. hat einen technikdeterministischen Standpunkt, mit dem er sich auf Innis bezieht. Das bedeutet, dass eine Gesellschaft maßgeblich von den verwendeten (Leit)Medien bestimmt wird. Verändert sich etwas an den Kommunikationsmitteln (= nur ein Teil der Medien bei M.), verändert sich die Gesellschaft. Auf diese Weise wurde aus der Stammeskultur die Manuskriptkultur (--> Alphabet), aus der Manuskriptkultur die visuelle Buchkultur (--> Buchdruck) und aus der Buchkultur eine oral/visuelle elektronische Kultur (--> TV), was für M. im Endeffekt eine Rückkehr zur Stammeskultur bedeutet. Mit der Elektronik ist für ihn die Erweiterung der menschlichen Sinne weitgehend abgeschlossen. Setzt man seine Theorie fort, erledigt die Digitalisierung und das Internet den Rest. Das Rad (als Medium) erweitert den Fuß, der Hammer die Hand, das Buch unter anderem das Augo und die Elektronik/Digitalisierung/Internet das zentrale Nervensystem. Medien einer alten Kultur spielen für ihn keine wichtige Rolle mehr, bzw. werden genau wie die menschlichen Sinne erweitert. Der PDF-Druck erweitert quasi die Druckpresse. Medien wie die Buchrolle oder das handschriftliche Manuskript braucht und vermisst keiner mehr. Dennoch existiert es fort. nach M. verliert also das Buch im Laufe des elektronischen Zeitalters seine Bedeutung und wird wie die Medien vorher zum Nischenprodukt.
    Zeitliche Rahmen und genaue Fakten spielen übrigens auch für M. eine untergeordnete Rolle.

    zu Handarbeit/Briefe schreiben: vermissen tun das sehr wohl viele. Diese Dinge spielen aber nur noch als Nischenprodukte eine Rolle: Als Kunsthandwerk oder Produkte mit hohem individuellen Wert. Glaubt man M. und einigen Hobby-Design-Forschern wie Adam Lawrence (http://www.workplayexperience.com/), sind solche Dinge allerdings paradoxerweise wieder auf dem Vormarsch. Denn Massenproduktion ist Teil der Buchkultur und damit vergangenheit. Lawrence ergänzt das in der Hinsicht, das etwa selbst das mieseste Auto hervorragende Qualität besitzt. Kunden werden also primär über Individualität, Einzigartigkeit, Prestige und Design gewonnen. Aber das geht hier wohl zu weit.

    zum zu Fuß gehen: Na, das glaube ich aber nicht. Nehmen wir doch lieber die Kutsche. Besseres Beispiel meiner Meinung nach. Auch hier wieder: Die Kutsche hat durchaus Liebhaber (schon mal in Kildare/Irland gewesen?), besetzt aber nur noch Nischen.

    zu eBooks: die müssen sich gar nicht mehr durchsetzen. Oder meinst du auf dem Markt gegenüber Büchern durchsetzen? Das ist freilich noch lange nicht der Fall.
    Aber das mit dem lohnen ist ja so eine Sache. Print on Demand z.B. gewährleistet frische Bücher auch in hundert Jahren und dier Herstellung lohnt sich dann. Nur ist die Frage, wann das Buch zum Nischenprodukt wird. Darauf kann man zunächst nur mit Phantasie antworten.
  • Beitrag geschrieben am 10.8.2010

    Totgesagte leben länger

    Es wird schon seit den 60er Jahren vorausgesagt: Das Ende der Buchkultur. Und angesichts der kürzlich erfolgten Meldung, dass Amazon inzwischen mehr eBooks verkauft als gebundene Bücher, mag man sich fragen: Ist das Ende nun da? Können wir unsere Bücherregale bald abbauen? Mehr als 500 Jahre nach der revolutionären Einführung des Buchdrucks scheint das Verfallsdatum dieses Mediums nun erreicht zu sein. Oder doch nicht? Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 17.5.2010

    Wie viel Gewalt darf's denn sein?

    Darf ich guten Gewissens Ballerspiele zocken? In Zeiten von amoklaufenden Schülern scheint die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit berechtigt zu sein. Leider kann uns die Medienwirkungsforschung darauf keine Antwort geben, denn Zusammenhänge scheint es nicht zu geben. Heißt das nun, Ballerspiele sind unbedenklich? Beitrag lesen