Du bist auf dem Profil von

FelixMenzel


  • Beitrag geschrieben am 2.9.2010

    „Wahrheit“ über einen unergründbaren Tag

    Für die meisten jungen Menschen ist es wohl das bedeutendste politische Ereignis, das sie je erlebt haben: der Terrorangriff auf das World Trade Center an 11. September 2001. Wer erinnert sich nicht an die Bilder der brennenden „Twin Towers“? Aber trotz der zigmaligen Wiederholung dieser schrecklichen Bilder sind die Hintergründe von 9/11 zum Teil bis heute unklar. Das ZDF versprach nun die „Wahrheit“ ans Licht zu bringen. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 26.8.2010

    „Ich habe nichts gelernt.“

    Rütli-Schule, Bildungsversager mit Migrationshintergrund, Jugendkriminalität und Gewaltvideos. Die Schlüsselbegriffe zur Beschreibung von Integrationsproblemen an Schulen sind vielfältig. Bei vielen, die das lesen, wird dabei ein innerer Film ablaufen, der Szenarien auf dem Schulhof entwirft. Doch in Ländern wie Frankreich brennt die Luft noch viel mehr als in Deutschland. Der Film „Die Klasse“ deckt dies illusionslos auf. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 25.7.2010

    Wenn Tabus keinen Wert mehr besitzen

    Am Dienstagabend zur besten Sendezeit strahlte 3sat das Drama „Sommer ´04“ von Regisseur Stefan Krohmer aus. Der Sender selbst führt den Slogan „anders fernsehen“. Auf diesen Film trifft dies auf jeden Fall zu, denn er bricht mit einem der bisher stabilsten Tabus: Zwischen der 12-jährigen Livia (Svea Lohde) und dem 38-jährigen Amerikaner Bill (Robert Seeliger) scheint sich im Sommerurlaub eine Beziehung anzubahnen. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 16.7.2010

    Was kostet die Meinungsfreiheit?

    Freiheit befürwortet eigentlich jeder. Was sie aber alles kostet und abverlangt, merkt man häufig erst bei Detailfragen. Bisher konnte die Medienaufsicht in den USA unanständige Ausdrücke per Gesetz unterbinden. Ein Gericht erklärte die Vorschriften dazu jetzt allerdings als verfassungswidrig. Ist dies ein Sieg für die Meinungsfreiheit oder ein weiteres Indiz des Sittenverfalls? Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 8.7.2010

    Rolle und Leben verschmolzen

    Normalerweise müssen Schauspieler in ständig andere und ihrem eigentlichen Charakter völlig fremde Rollen schlüpfen. Aber es gibt auch Ausnahmen: Die türkischstämmige Sibel Kekilli wird in der Regel gebeten, ihr eigenes Leben filmisch nacherlebbar zu machen. Das gelingt der 30jährigen Darstellerin bravourös. Vor einer Woche erhielt sie den „Friedenspreis des deutschen Films“. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 2.7.2010

    Neue deutsche Tugenden?

    In diesen Tagen kommt man um die Fußball-WM nicht herum. Das Fantastische sind aber vor allem auch die Geschichten abseits des Rasens. Viel wurde zum Beispiel geschrieben über die deutsche multikulturelle Elf mit Cacau (Brasilien), Özil (Türkei) und Jérôme Boateng (Ghana), die ein Vorbild für die Integration von Einwanderern sei. Diese Theorie ist freilich genauso willkürlich wie die folgende Episode über den deutschen Shootingstar Thomas Müller. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 24.6.2010

    Wendehälse im nächsten Leben

    Jeder kennt sie: Opportunisten, die keine Überzeugungen haben, sondern immer dort zu finden sind, wo die Musik spielt. Der Film „Im nächsten Leben“ schildert die Karriere des Wendehalses Wolfgang Kerber (Edgar Selge), der versucht, nach dem Mauerfall im neuen System sofort wieder Fuß zu fassen. Doch das ist gar nicht so einfach. Das Drama, das vor einem Jahr in den deutschen Kinos lief, kommt am Sonnabend um 22 Uhr auf arte. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 17.6.2010

    Die inoffiziellen Sommermärchen-Hymnen

    Während es in der Berliner Republik derzeit drunter und drüber geht, produziert das deutsche Fußball-Sommermärchen immer weitere Episoden. Die neuste: Acht Studenten aus Münster summen Lenas Eurovision-Siegersong „Satellite“. Einer schreibt auf diese Melodie einen einfachen Text zur Begeisterung rund um die Fußball-WM. Und heute? Da haben die Studenten, die sich "Uwu Lena" nennen, einen Plattenvertrag in der Tasche und werden nächste Woche mit "Schland o Schland" die Charts stürmen. Aber wohl nicht allein. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 10.6.2010

    „Blutsbrüder“ im Drogensumpf

    Auch für Fernsehjunkies versuchen Online-Pioniere ansprechende Angebote zurechtzuzimmern. Dabei entwickelt sich ein eigenartiges Gesetz, das nahe legt, Fernsehen und Drogen haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick glaubt. Die aufwändig produzierte Webkrimiserie „Blutsbrüder“ bewegt sich zusätzlich noch im Berlin-Neuköllner Drogenmilieu. Quod erat demonstrandum. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 2.6.2010

    Getrübter Spaß-Patriotismus

    Der 29. Mai war für die Deutschen dank Lenas Sieg beim Eurovision Song Contest ein vorgezogener Sommeranfang – trotz des schlechten Wetters. Dieser gute Anfang könnte nun in ein schwarz-rot-goldenes Sommermärchen münden, sollte die deutsche Fußballnationalmannschaft in Südafrika erfolgreich sein und ihrem Verletzungspech trotzen. Aber es gibt auch Schattenseite: Der unrühmliche Abgang von Horst Köhler offenbarte diese Woche, dass es keine Politiker mit Charisma mehr gibt. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 27.5.2010

    Twelve Points für Lena

    Mit „Ein bisschen Frieden“ der damals 17-jährigen Nicole gewann Deutschland 1982 das bisher einzige Mal den Eurovision Song Contest. Danach kam mit „Guildo hat euch lieb“ (1998) und „Wadde hadde dudde da?“ (2000) von Stefan Raab zwar allerhand Klamauk, aber Zählbares sprang nicht heraus. Am Sonnabend nun ruhen die deutschen Hoffnungen auf der gerade 19-jährigen Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 20.5.2010

    Warum uns Ballacks WM-Aus so erregt

    Am Montag stand die erschreckende Diagnose fest: Der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, Michael Ballack, kann nicht mit nach Südafrika. Der 33-Jährige erlitt eine Sprunggelenksverletzung, die ihn geschätzte acht Wochen außer Gefecht setzt. Diese zog er sich durch ein übles Foul von dem Deutsch-Ghanaen Kevin-Prince Boateng zu. Seit dieser Nachricht gibt es jeden Tag neue Schlagzeilen zu dem Vorfall, weil er eine enorme Symbolkraft besitzt. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 13.5.2010

    Anonyma: Massenhafte Schicksale des Grauens

    Wir können es uns heute kaum mehr vorstellen, dass Ereignisse historischen Ausmaßes passieren, die nicht in Bildern festgehalten sind. Wir erinnern uns alle noch an den 11. September 2001 und die Situation, in der wir den Angriff auf das World Trade Center das erste Mal gesehen haben. Doch es gibt dunkle Flecken auf unserer historischen Netzhaut! Der diese Woche auf ZDF gelaufene Zweiteiler „Eine Frau in Berlin – Anonyma“ versucht einen von diesen zu beseitigen. Beitrag lesen
  • Beitrag geschrieben am 5.5.2010

    Krimi größer als Kino

    Diese Krimiserie ist länger, größer und besser als der Durchschnitt dessen, was im Kino läuft. Das Feuilleton hat „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf völlig zu Recht komplett abgefeiert, weil hier tatsächlich ein TV-Wunder geschehen ist. Im Herbst läuft die Serie im Ersten und arte zeigt sie derzeit jeden Dienstag und Samstag spät am Abend. Beitrag lesen