Kommentar geschrieben am 27.4.2009
Fundamentalist und Fundamentalismus??
Ist das alles nicht eigentlich Schwachsinn??? Vielleicht ist das ein bisschen krass ausgedrückt, aber zeigt das nicht wieder unser Schubladendecken? Wir drücken alles in eine Schublade, stempeln sie ab und dann wird immer gesagt die bösen Fundamentalisten.
Natürlich gibt es Leute, die die Bibel Wort wörtlich nehmen, aber brauchen wir nicht manchmal solche Leute?? Das Beispiel das Dossier gebracht hat mit der Familie ist schon extrem, aber manchmal darf man keine Zugeständnisse machen, besonders nicht in unserer Zeit, wo jede Kleinigkeit disskutiert wird und mal da und mal dort rumgeschraubt und geändert wird, bis wir irgendwann mal unseren Glauben wegschraubt haben. Natürlich muss die Bibel interpretiert werden, aber ich glaube wir sind schon so weit, dass man bald nur noch interpretiert und ganz von unserem "Fundament" weg kommt. Es kommt auf eine gesunde Mischung an, zwischen Interpretation und Fundamentalisten.
Ist die Bibel nicht unser Fundament??Also müsste es doch heißen: Ohne Fundament
kein Haus, ohne Bibel kein Glaube.
Viele nennen sich Christen, haben aber nie in die Bibel geschaut, es ist halt einfach schick in die Kriche zu gehen, weil auch jeder andere im Dorf dorthin gehen. Solche Sonntagschristen haben absolut nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Kein Wunder wenn sich sogennante "Fundamentalisten" von ihnen abgrenzen, indem sie
sich auf die Bibel stützen. Man darf vielen nicht verdenken, dass sie massiv gegen gewisse Unarten in der Kirche vorgehen. Sie sehen einfach das es nötig ist einen Gang zurück zu schalten und zu gewissen alten Traditionnen zurück zu kommen. Uns rennt die Zeit ja nicht weg, man muss nicht immer "fortschrittlich " sein und alles neue direkt einführen.
Natürlich würde ich meine Kinder auch nicht streng christlich erziehen, es gibt immer Streitpunkte, genauso darf man die Gegenseite, in dem Fall die Evolutionstheorie, nicht ganz ausschließen, aber sollen wir nicht als Christen in einem christlichen Umfeld bewegen?? Wer ein Zugeständniss macht, macht auch ein zweites und irgendwann sind wir alle Sonntagschristen.
Deshalb finde ich hat der Autor des Textes vollkommen recht, man darf solche Leute nicht verurteilen, vielleicht auf gewisse Dinge aufmerksam machen, aber ohne sie wäre die Kirche schon längst kein christlicher Ort mehr.
Wir sollen auch Fundamentalisten sein in dem wir unsern Glauben auf dem Fundamt der Bibel aufbauen und nicht anderen Christen nachleben oder unser eigens Christentum gründen, in dem wir mal und mal da mal gerade was "zurechtbiegen"