Wie Pornos die Jugend beeinflussen
“Lange Zeit wurden überzeugte Christen, die vor den Gefahren des Pornokonsums warnten, von Alt-68ern und anderen vermeintlich besser aufgeklärten Leuten für ihre Ansichten verlacht: Prüde und verklemmt sein man, wenn man Pornos ablehne. Doch das Buch des Leiters der Berliner Arche, Bernd Siggelkow und des Journalisten und Pressesprechers des Kinder- und Jugendhilfswerks, Wolfgang Büscher, hat die Gesellschaft aufgerüttelt.
In “Deutschlands sexuelle Tragödie” schildern sie zwölf Einzelfälle, wie Kinder und Jugendliche nach dem Konsum von Pornografie in jungen Jahren sehr früh sexuelle Erfahrungen gesammelt haben. Ist das ein Massenphänomen oder handelt es sich nur um einige wenige Extremfälle aus der Deutschen Hauptstadt?”
Gruppensex mit Zwölf und Aufklärung durch Pornofilme
So sehen Zeitungsartikeln dieser Tage aus. Diese Headline stammt übrigens aus der Zeitung “Die Welt”. Aber was können Christen heute tun um sich zu schützen?
Praktisch - Informieren:
Es lohnt sich, sich einen Überblick zu verschaffen. Was ist Pornographie, welchen Schaden richtet es an. Das sollte man nicht irgendwo machen, sondern nur auf Porno-kritischen Seiten:
http://xxxchurch.com/ Eine der besten englischsprachigen Seiten zu dem Thema
http://www.pornchurch.de/ Mein Projekt, das noch in den Kinderschuhen steckt
http://www.weisses-kreuz.de/ Wer direkte Beratung wünscht ist hier an der richtigen Adresse
http://www.shelleylubben.com/ Aus der Sicht eines Ex-Pornostars
Praktisch - Handeln:
1. Es ist wichtig eine selbstständige Entscheidung zu fassen: Der, oder die betroffene Person muss selbst aufhören wollen sich pornographisches Material ansehen zu wollen.
2. Die Wahrscheinlichkeit sich wieder pornographisches Material anzusehen sinkt, wenn man sich einem gleichgesinnten Freund, oder Leiter (in Gemeinden) anvertraut.
3. Aus eigener Kraft wird es immer schwierig, deshalb sollte Gott die neu entstehende Lücke komplett ausfüllen: Widme dich dem Gebet, dem Bibellesen und schliesse dich einem Hauskreis, oder einer Jugendgruppe an.
4. Kleine Hilfsmittelchen, die den Zugang zur Pornographie erschweren, wie z.B. Internetfilter:
Der Beste ist Safe-Eyes, kostet leider auch Geld (Kreditkarte notwendig zum Kauf):
http://www.internetsafety.com/safe-eyes-parental-control-software.php
Und eine kostenlose Alternative wäre K9:
http://www1.k9webprotection.com/getk9/index.php
Bei diesen Internetfiltern ist es wichtig, dass man das Hauptpasswort an einen Partner, oder eben Leiter gibt. Gerade Safeeyes lässt sich nur mit dem Admin-Passwort ausschalten oder deinstallieren. Bei dem Versuch das Programm zu verstümmeln wird das Internet gleichsam deaktiviert.
5. Accountability - Rechenschaft ablegen. Mit dem Programm x3watch kannst du eine Vertrauensperson alle Namen der dich gefährdenden Webseiten die du in den letzten zwei Wochen gesehen hast sehen lassen. So steigt das Verantwortungsbewusstsein beim Surfen im Internet.
6. Es ist wahr, das Personen in Jobs mit freier Zeiteinteilung am gefährdetsten sind. Wenn du viel freie Zeit hast, oder oft Langeweile, ist es extrem wichtig sich einer christlichen Gruppe anzuschließen und seine Zeit vorher, verantwortungsbewusst einzuteilen. Verlege den Zugang zum PC an einen Ort der möglichst öffentlich ist. Meide den Zugang zum Internet bei Müdigkeit oder großem Stress.
1 Kommentar wurden bereits abgegeben
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1.schrieb am 26.11.2008 09:58
Ich glaube kaum, dass das Hauptproblem bei Pornograie liegt, da der sehr viele Kinder in sozialen Strukturen leben (gerade im Einzugsgebiet der Arche), in denen sie überhaupt sicht die Möglichkeit haben, ins Internet zu gehen. Es liegt meiner Meinung daran, dass die Eltern sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern, dass die Gesellschaft die Kinder nicht als u respektierende und fördernde Partner im Alltagsleben anerkennen. Warum haben zehnjährige Jungs und Mädchen die Möglichkeit sich Pornos auf's Handy runterzuladen? Warum haben sie überhaupt ein Handy? Warum kommen Kinder nach Hause und können sich unbeaufsichtigt vor TV und PC setzen? Weil sich keiner um die Kinder kümmert. Kinder passen scheinbar nicht in unsere Gesellschaft.
Viele Kinder sind einfach nur neugierig - werden aber nicht aufgeklärt, viele Kinder machen einfach nur das nach, was ihnen von Erwachsenen vorgelebt wird.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Gemeinde keine sexuelle Neugierde stillen kann. Aufklärung ist in vielen Gemeinde scheinbar eine Todsünde. Manchmal frage ich mich, ob es einige Hardliner gibt, die in der Bibel harauszufinden versuchen, dass Sex erst nach dem Sündenfall von Gott erschaffen wurde.
Ein Anfang wäre, Jugendliche aufzuklären und ihnen Lebensperspektiven zu geben, so dass sie sehen, warum es Sinn macht, seinen Körper nicht schon mit zehn an den Nächstbesten anzubieten.



