Was ich mir für das neue Jahr vornehme

Fast jeder vierte Deutsche unter 30 Jahren möchte 2012 mit dem Rauchen aufhören, ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage. Und was gibt es sonst noch für Vorsätze? Wir haben fünf junge Christen gefragt.
  • Grafik: idea/Anna Siebert


Ich will Nummer 1 werden

Mein Hauptziel als Fußballer für das kommende Jahr ist, mit Holstein Kiel die Meisterschaft der Regionalliga Nord zu gewinnen. Die Konkurrenz ist zwar stark, dennoch haben wir das Potenzial, am Ende ganz oben zu stehen. Ich möchte jeden Tag hart an meinen sportlichen Schwächen arbeiten, um reifer werden. Momentan bin ich nur Torwart Nummer 2 im Verein. Diese Situation soll sich schnellstmöglich ändern. Und – auch wenn das kein „richtiger“ Vorsatz ist: Mein wichtigster, den Sport betreffender Wunsch für 2012 ist, unverletzt zu bleiben. Gesundheit ist das größte Geschenk, doch sie liegt in Gottes Hand.

Zudem möchte ich, solange ich hier im hohen Norden unter Vertrag stehe, den bereits guten Umgang mit meinen Mitmenschen vertiefen. Als Schwabe brauchte ich, als ich im Sommer zu Holstein Kiel wechselte, erstmal eine gewisse Zeit, um mich hier richtig einzuleben. Inzwischen schnuppere ich hier auch schon in eine Gemeinde und einen Hauskreis hinein. Das ist im nächsten Jahr noch ausbaufähig.

Daniel Strähle (20) ist Torwart bei Holstein Kiel, dem Erstplatzierten der Fußball-Regionalliga Nord.

Wir erwarten unser zweites Kind!

Wir freuen uns auf 2012, da wir in diesem Jahr unser zweites Kind erwarten – ein Geschenk des Himmels, das uns die Übernatürlichkeit Gottes greifbar macht! Dafür sind wir sehr dankbar. Und auch dafür, erleben zu dürfen, wie Gott uns führt und Türen öffnet, damit wir mit dem „BASE Jugendgottesdienst“ in und um Köln Menschen auf die Hoffnung hinweisen können, die wir in Jesus gefunden haben. Ab Februar werden wir diesen Gottesdienst dann in der „Essigfabrik“ feiern können, die rund 1.200 Menschen fasst. Wir wollen für Jugendliche einen Ort der Begegnung mit Gott schaffen. Und einen Ort, an dem junge Christen aus ganz unterschiedlichen Kirchgemeinden Gemeinschaft haben können. Mit unseren Gaben möchten wir Gott ehren und ihn über den Städten unseres Landes hoch erhoben sehen.

Florence Joy (25) und Thomas Enns (29). Florence ist Sängerin und Mutter. 2004 gewann die Kölnerin die SAT.1-Talentsendung „StarSearch“. Thomas belegte 2007 bei der RTL-Talentsendung „Deutschland sucht den Superstar“ den sechsten Platz.

Einsatz für verfolgte Christen

Für Millionen von Menschen in vielen Teilen der Welt blieb ein Leben in Frieden und persönlicher Freiheit leider auch im Jahr 2011 nur ein frommer Wunsch. Viele unserer christlichen Brüder und Schwestern sind Verfolgungen ausgesetzt, in vielen Ländern sind Unterdrückung und Gewalt durch despotische Regime traurige Realität. Für jeden Christen muss die Durchsetzung von Menschenrechten weltweit und ein friedliches Zusammenleben auf unserer Erde ein fundamentales Anliegen sein. Im kommenden Jahr möchte ich deshalb weiterhin für die Einhaltung von Menschenrechten und Frieden kämpfen.

Philipp Mißfelder (32, Berlin) ist Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands.

Predigen, um Menschen für Gott zu begeistern

Ich möchte mich im Jahr 2012 weiter für eine weltzugewandte und tolerante evangelische Kirche einsetzen, die auf die Menschen außerhalb der Kirchenpforten mit offenen Armen zugeht und keinen ausgrenzt – auch keine Homosexuellen, wie das an manchen Orten leider geschieht. Andere sollen sehen, dass Menschen, die zu Jesus gehören, aufgeschlossen, witzig, fröhlich, authentisch und tolerant sein können. Das muss natürlich bei mir selbst anfangen. Außerdem möchte ich im kommenden Jahr wieder – so oft es mir möglich ist – predigen, um Menschen für Gott zu begeistern.

Tim Dornblüth (20) studiert evangelische Theologie in Halle (Saale). Er hat 2011 den Jugend-Predigtpreis der EKD gewonnen.

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1 Kommentar wurden bereits abgegeben

  • 1.  
    schrieb am 08.01.2012 13:06

    Lieber Tim Dornblüth,

     

    was verstehst Du unter "toleranter evangelischer Kirche"?

    Hoffentlich nicht eine Kirche, die die Bibel nicht als das

    geschriebene Wort Gottes sieht, das auch für die heutige Zeit

    gilt? Auf Menschen mit offenen Armen zugehen ist gut, aber das

    Thema Sünde dabei bitte nicht einfach vom Tisch fegen. Umkehr

    ist wichtig - erst recht, für die Ewigkeit!

     

    Beste Grüße!

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