Vom Traumschiff zum Lebensanker
Glamour, Abenteuer, Schicksalsschläge: Waldemar Grab kann von einem bewegten Leben berichten, das sich irgendwo zwischen den Brettern die die Welt bedeuten und der Demut vor Gott abspielt. Seine Erlebnisse kombiniert der Musikevangelist – wie er sich selbst nennt – erfolgreich mit seiner Fähigkeit Klavier, Stimme und Entertainment zu verbinden. Dieses Jahr ist er als „Bester Nationaler Künstler“ für den „David-Award“ nominiert
Waldemar Grab ist ein hingegebener Jesusliebhaber, leitet ein Missions- und Sozialwerk, tourt mit seinem musikalischen Unterhaltungprogramm durch Deutschland und bringt den Menschen die Liebe Jesu nah. Doch vor eingen Jahren sah das noch ganz anders aus. Nicht Jesus bestimmte sein Leben, sondern Show, Ruhm, Ansehen, Politik, Karriere...
Ein Leben voller Abenteuer
Grabs Biografie in wenigen Worten zusammenzufassen scheint fast unmöglich. Allein die Jahre 1984 bis 2004 bieten Stoff für mehrere Bücher: CDU-Geschäftsführer in Hamburg-Wandsbek, Redenschreiber verschiedener Politiker, er verbrachte tausende Flugstunden mit Hans-Dietrich Genscher und Hemut Schmidt in Flugzeugen quer durch die Welt, war Journalist, Geschäftsführer verschiedener Vereine, Präsident des deutschen Pianistenverbandes, er leitete eine Agentur für Profipianisten und spielte über 7 Jahre lang als Showpianist auf dem ZDF-Traumschiff, der „MS Deutschland“, mit welchem er 87 Weltreise begang. Und damit sind nur einige Eckpunkte seines Lebens skizziert.
Kein Wunder, dass Grab mittlerweile mehr als genug Stoff hat, um seine Zuhörer live und auf seinen CD-Produktionen zu unterhalten und zu begeistern. Doch er berichtet nicht nur von Reisen, Ländern, Politikern und Prominenten, sondern auch von Gott.
Und dann kam Jesus
2002 entschied sich Waldemar Grab für ein Leben mit Jesus. Nach Umwegen über verschiedene andere Religionen und nach Schicksalsschlägen, die Bekannten von ihm das Leben gekostet haben, obwohl es ihn hätte treffen können, fiel Grab eine Gideonbibel in die Hand. Mit Hilfe dieser Bibel entschied sich der Musiker dafür, sein Leben in die Hand Gottes zu legen und für ihn zu leben. Er ließ einen Großteil seines bisherigen Lebens zurück und begann, sich in verschiedenen Ausbildungsstätten für den Predigt- und Missiondienst ausrüsten zu lassen.
Eine Leidenschaft bleibt
Eine besondere Leidenschaft hat Grab trotz den Veränderungen in seinem Leben nie verlassen: die Leidenschaft für das Klavier. Und so nutzt der 55-Jährige seine hervorragende Begabung heute nicht mehr um Ruhm und Anerkennenung zu gewinnen, sondern um Gott und den Menschen zu dienen.
Viele der Erlebnisse seines spannenden Lebens hat er in seinen Liedern verarbeitet. So begegnet man in Grabs Liedern nicht nur Gott, sondern erfährt auch ganz praktisch vom Wirken Gottes in seinem Leben. Und das auf ganz vielfältige Weise: mal nur musikalisch, mal mit Gesang, mal über altbekannte Glaubenslieder, mal über selbst komponierte Songs. Und manchmal sind es auch jedermann bekannte Evergreens, denen Grab durch eigene Texte und seine markante Stimme einen neuen Charme verleiht. Die Vielfalt seines Lebens spiegelt sich so auch in seinen Liedern wieder.
Die „David Awards“ werden am 5. Februar im Rahmen der Musikmesse „Promikon“ in Gießen zum dritten Mal verliehen. Für den „Musikpreis der deutschen christlichen Musikszene“ wurden aus über 500 Vorschlägen jeweils drei Künstler oder Bands in den Kategorien „Bester Newcomer 2011“, „Bester Nationaler Künstler“ und „Bestes Album des Jahres“ nominiert. Zusätzlich wird ein „David Award“ für die „Künstlerpersönlichkeit des Jahres“ vergeben. idealisten.net stellt in den kommeden Tagen die neun Nominierten vor.
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