TIPP: Volxbibel – Blick hinter die Kulissen

Kaum eine Bibel hat in den letzten Jahren für mehr Schlagzeilen von der Süddeutschen bis zum Kölner Express gesorgt als die Volxbibel. Die einen sind begeistert von der jugendlichen, modernen Sprache, die anderen entsetzt. Was hat Herausgeber Martin Dreyer zu dem Bibelprojekt, an dem sich jeder beteiligen konnte, bewegt? Wie ist er mit der Kritik umgegangen? Am 25. Juni liest Dreyer aus der Volxbibel und steht Rede und Antwort.

 

Das Neue Testament der Voxbibel wurde bislang über 120.000mal verkauft und rangierte zeitweise unter den ersten zehn Büchern der Spiegel-Bestsellerliste. Anfang Mai schloss Dreyer mit dem zweiten Teil des Alten Testaments seine Bibel-Trilogie ab. Eine Besonderheit: Die Psalmen sind komplett in Reimform geschrieben – wie im biblischen Urtext. Nun allerdings in moderner Sprache. „So etwas gab es noch nie in einer deutschen Bibelübersetzung“, sagte Dreyer. „Man kann die Psalmen nun rappen, singen oder auch einfach wie ein Gedicht lesen.“ An der Bibelübertragung wirkten rund 30 Personen mit, darunter Jugendliche und Theologen.

Die Open-Air-Veranstaltung findet am 25. Juni ab 12 Uhr in Witten auf dem Parkplatz neben dem SCM Shop des Bundes-Verlages statt. Bei schlechtem Wetter will man in die Räume der FeG Witten ausweichen. Der Eintritt beträgt 3 Euro im Vorverkauf und 5 Euro an der Abendkasse.

Eine weitere Volxbibel-Lesung mit Interview findet am 13. Juli unter dem Titel „Dem Volk aufs Maul geschaut“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Korschenbroich im Rahmen der „Zeitgespräche“-Reihe ab 20 Uhr statt.

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