So klappt der Start auf eigenen Beinen

Die Abitur-Prüfungen sind geschafft. Für viele beginnt mit dem Studium nun ein neuer Lebensabschnitt. idealisten.net gibt Dir einige Tipps, wie Du zu einer eigenen Bleibe kommst, welche Geldquellen Du anzapfen kannst und wie Du eine neue Gemeinde findest.
  • Foto: istochphoto

 

Das passende Zimmer finden

In vielen Uni-Städten gibt es evangelische Studentenwohnheime. Dort kommen zwar nicht nur Christen unter, aber die Betreiber legen Wert auf ein an christlichen Werten orientiertes Miteinander in ihren Häusern. Zudem steht den Bewohnern meist ein großes Freizeitangebot zur Verfügung – von Sport über Musik bis hin zu Andachten und seelsorgerlicher Betreuung. So kannst Du schnell neue Kontakte knüpfen. Beachte aber auch, dass Du Dich in den meisten Studentenwohnheimen an gewisse Regeln halten musst, z. B. an bestimmte Ruhezeiten.

Vielleicht möchtest Du lieber das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft (WG) ausprobieren? Wenn es Dir wichtig ist, dass Deine zukünftigen Mitbewohner auch Christen sind, nimm am besten Kontakt mit christlichen Hochschulgruppen (siehe 
Service-Angaben) vor Ort auf. Sie haben einen guten Überblick über christliche WGs und können Dein Zimmergesuch über ihren E-Mail-Verteiler weiterleiten. Manche Gruppen – wie z. B. die Studentenmission in Deutschland (SMD) in Berlin – bieten sogar eine Zimmerbörse auf ihrer Homepage an. Schweizer Studenten finden auf wg.commonlife.ch eine Liste freier Zimmer in christlichen WGs. Ansonsten helfen große Internetportale wie wg-gesucht.de
 oder studenten-wg.de bei der Suche nach einer geeigneten Bleibe.

Die Finanzen regeln

Wer aus dem Elternhaus auszieht, muss oft auch seine finanzielle Versorgung regeln, falls er nicht von seinen Eltern unterstützt werden kann. Um die eigene Miete bezahlen zu können, steht dann als Erstes der BAföG-Antrag auf dem Plan. Den bekommst Du im Studentenwerk. Das ausgefüllte Formular gibst Du am 
besten persönlich ab, da Du so direkt erfährst, ob noch Unterlagen fehlen oder Du etwas falsch ausgefüllt hast. So ersparst Du Dir eine verzögerte Bearbeitung. Wurde Dir BaFöG bewilligt, kannst Du auch eine Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht beantragen. Das Formular dazu gibt’s hier.

Zusätzlich kannst Du Dich für ein Stipendium bewerben – auch wenn Du kein Einser-Abi in der Tasche hast! Manche Stipendien können gar nicht vergeben werden, weil die meisten Absolventen denken, ihr Notendurchschnitt sei zu schlecht dafür. Dabei setzen viele Stiftungen vor allem auf soziales oder sogar kirchliches Engagement der Bewerber. Ein Stipendium bietet meist nicht nur finanzielle Unterstützung – auch Seminare oder Tagungen sind oft inklusive. Ein spezielles Angebot für Christen bietet z. B. das Evangelische Studienwerk Villigst. Hier findest Du eine ausführliche Stipendien-Übersicht.

Eine neue Gemeinde suchen

Für junge Christen ist auch eine zentrale Frage, wo sie ein neues geistliches Zuhause finden können. Vielleicht bist Du bisher mit Deinen Eltern in eine Gemeinde gegangen? Am neuen Wohnort kommt nun die Herausforderung auf Dich zu, Dir genau zu überlegen, wo Du Deinen Glauben an Jesus am besten entfalten kannst. Bei der Suche behilflich sein können Dir Kommilitonen aus christlichen Hochschulgruppen, die schon länger an der Uni sind. Sie kennen die umliegenden Gemeinden und wissen auch, wo man viele christliche Studenten antreffen kann.

Egal, ob Dich die landeskirchliche Ortsgemeinde oder eine Freikirche mehr anspricht: Informiere Dich über die Gemeinden in Deiner Nähe, besuche ein paar Gottesdienste und sprich mit Mitgliedern und Leitern über die jeweilige Ausrichtung. Vielleicht gibt es auch spezielle Angebote für junge Leute. Während Dich Dein Studium beruflich fit macht, sollte Deine neue geistliche Heimat Dir helfen, weiter im Glauben zu wachsen.

Hochschulgruppen in Deutschland

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Hochschulgruppen in der Schweiz

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