Rob Bell: Am Anfang war ein Gedicht
Rob Bell sprach am zweiten Tag des Willow Creek Jugendplus-Kongresses von der Bedeutung der Schöpfungsgeschichte. Mal abgesehen davon, dass es uns ohne sie nicht geben würde: Die Schöpfung impliziere einen ganzheitlichen Frieden, der wiederhergestellt werden wird, sagte Bell vor mehreren tausend Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Düsseldorf.
„Eine Geschichte muss von Anfang an erzählt werden.“ Das ist uns allen klar. Die Geschichte unseres Daseins beginnt mit der Schopfung. Die ersten Verse der Bibel sind für Rob Bell ein Gedicht, das schon durch seine Struktur die ganzheitlich ästhetische Harmonie transportiert, den großen Frieden, den Gott in und durch die Welt zum Ausdruck bringt.
„Die Welt ist ganzheitlich gut“
Die Welt ist für ihn ein Zeugnis für einen kreativen Gott, der aufgrund seiner großen Freude eine Welt schafft, die ganheitlich gut ist. In dieser Welt gibt es Menschen, die ebenfalls kreativ sind und die Welt gestalten dürfen. Rob Bell weist darauf hin, dass diese Geschichte der Schopfung, dieser ganzheitliche Friede, das ist, was Christen immer im Hinterkopf haben sollten. Der Sündenfall kommt erst später. Durch ihn ist der ganzheitliche Friede zwar gestört, die Auferstehung aber wird ihn letztendlich wieder herstellen.
„Gott wird diese Welt nicht aufgeben“
Jesus und die Auferstehung sind für Rob Bell deshalb kein Ticket zu einem anderen Ort. „In der Auferstehung geht es um Gott, der sich weigert, die Welt aufzugeben.“ Das bedeutet, dass der Friede auf der Welt wieder hergestellt wird, dass die kreative Harmonie, die Gott mit der Welt intendiert hat, sich wieder entfalten wird. Denn die Welt ist unser Zuhause, das Gott für uns geschaffen hat. Und sie wird es nach Bells Ansicht auch ewiglich bleiben.
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Kommentare Bisher wurde ein Kommentare geschrieben
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1.schrieb am 11.05.2011 15:24
..."Denn die Welt ist unser Zuhause, das Gott für uns geschaffen hat. Und sie wird es nach Bells Ansicht auch ewiglich bleiben."
Wie kommt der redselige Mensch nur zu solchen falschen Aussagen? Und wieso stört sich kaum jemand daran? Diese Welt ist lange von Gott aufgegeben. Sie wird kein besserer Ort mehr werden. Sie wird vergehen und Gott wird für die kleine Schar der von ihm erlösten Menschen eine neue bauen, viel wichtiger jedoch ist, das diese Menschen in alle Ewigkeit gemeinschaft mit dem heiligen Gott haben werden!
Diese Welt ist nicht mein Zuhause, ich bin nur auf der Durchreise und Du?



