Praktikum zum Zweiten
Bin im Praktikum. Freiwillig - mal sehen, ob das etwas für mich ist. Nun, wie geht es einem "Freiwilligen Praktikanten"?
1. Immer schön freundlich und lächeln!
Natürlich ist das Praktikum eine Chance. Immer doch! Nun heißt es aber warm anziehen! Zeigt man übermäßigen Eifer wird man belächelt und ...vielleicht als etwas zu forsch angesehen (um es mal sanft auszudrücken). Aber, über so etwas steht man ja, gell? Zähne zusammenbeißen und durch. Man will ja schließlich der Umwelt und der Nachwelt zeigen, dass man zu recht in dieser Firma ist oder war. Also immer schön freundlich.
2. sollte er an sich glauben, ...
aber nicht so, dass die anderen als dumm dargestellt werden - der diplomatische Weg ist immer besser! Am Besten, man lässt es ganz. Den meistens ist man selber der Dumme. Auf jeden Fall solle man nicht glauben, man wäre derjenige, der die Welt bewegt, geschweige denn den Praktikumsbetrieb - sehr ungesund.
3. gibt es einige Auffälligkeiten:
- Man nehme mal an, dass es einige Praktikanten gibt. Warum steht der eine mehr im Gespräch und der andere fällt fast gänzlich unter den Tisch? Passt da jemandem nicht die Nase - oder woran liegt das wohl? - Ich weiß es nicht!
- Man ist zwar Praktikant - weil "learning by doing" - aber so richtig darf man auch nicht praktizieren. Vielleicht auch ein wenig veständlich. Vermindert die Pannenquote. Also: Immer schön die Guckerlein aufhalten und "praktizieren"! So soll es doch sein, nicht wahr?
Summa summarum:
Man lernt auf jeden Fall etwas. Am Ende weiß Praktikant, ob dies etwas für ihn ist oder nicht. Er lernt sich selber und die Menschen um ihn herum besser kenn - wäre ja auch schlimm wenn nicht. Er weiß, wann welcher Chef kurz vor der Explosion steht und wann man sich lieber verdrücken sollte, um nicht in die Zahnräder roher verbaler Gewalt zu geraten, die ins Rollen kommen, wenn Krisensituationen im Team vorhanden sind. Kurzum, wenn man nun genug "praktiziert" hat, weiß man so viel, dass man nirgendwo mehr arbeiten möchte. Also: Kein Praktikum, sondern gleich mit Kopfsprung hinein ins Abenteuer - das Risiko Kopf- bzw. Bauchlandung inklusive? Oder ...
Kommentare Bisher wurden 3 Kommentare geschrieben
3 Kommentare wurden bereits abgegeben
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3.schrieb am 18.12.2008 06:46
Bei uns sind die Praktikanten besser dran......Sie arbeiten eigenständig Projekte ab, sind angesehen, dürfen gern auch zeigen was in ihnen steckt ohne belächelt zu werden und sind vor Allem gleichwertige Diskussionspartner.
Aber klar es gibt viel zu viele Praktikumsstellen in denen nur Kaffekochen und die dämlichen Arbeiten übrig bleiben.
Augen zu und durch^^ jo
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2.schrieb am 08.09.2008 15:49
ich denke, Praktikum ist ganz gut, wenn's nicht zu viele werden. Ich glaube, manche Chef's sehen das gar nicht so gerne, wenn man sich ernsthaft um einen Job bewirbt.
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1.schrieb am 05.09.2008 17:40
mhmm, glaub das hast du gut rübergebracht, stimm dir zu, so geht ein Leben als Praktikant.




