Pamela Natterer – Bring it on

Sie ist keine Unbekannte in der christlichen Musikszene: Als Sängerin und Songschreiberin konnte Pamela Natterer mit „Gracetown“ bereits viele Fans gewinnen. Daneben war sie an der CD-Reihe „Feiert Jesus“ und anderen Lobpreis-Produktionen beteiligt. Nun hat die Studentin der Mannheimer Popakademie ihr erstes Soloalbum veröffentlicht: „Bring it on“. Mit ihrem Countrypop wird sie dabei so manchen überraschen.
  • Bild: PR

 

Der Sprachwechsel gelingt

Für Hörer, die Pamela Natterer hauptsächlich von Gracetown kennen, ist es sicherlich erst einmal ungewohnt: „Bring it on“ enthält nur englischsprachige Songs. Doch der Sprachwechsel gelingt. Die 27-Jährige schafft es, sowohl Powerpassagen als auch leisere Töne gefällig zu gestalten.

Ausgereift und sehr harmonisch

Das Debutalbum der Stuttgarterin ist eine Countrypop-CD, bei der sie alle Lieder selbst geschrieben hat. Produziert wurde es von Gracetown-Bandkollege Lars Peter. Und die Gastmusiker, die an den Aufnahmen mitgewirkt haben, können sich sehen lassen: Andie und Dave Mette aus Philipp Poisels Band, Lothar Kosse, Daniel Jakobi oder Dee Rosario. Dass die Produktion ausgereift und sehr harmonisch klingt, liegt sicher nicht zuletzt an diesen hervorragenden Musikern.

Das Zwischenmenschliche steht im Vordergrund

In Titeln wie „Keep On Walking“ und „The Door“ geht es um Glaubensthemen, ansonsten steht eher das Zwischenmenschliche im Vordergrund. Auch Reisebeobachtungen finden ihren Platz, wie zum Beispiel in „Chicago“. Und obwohl manche Lieder auch von Problemen handeln („Snow“, „Weeping Time“), klingt das Album durchgängig recht glatt – aber so ist das eben im Countrypop.

Alles in allem ein gelungenes Debüt. Zwar ganz anders als die Gracetown-Produktionen, aber keinesfalls schlechter.

 

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