Mit Gott im Urlaub
Endlich steht der Sommerurlaub an. Egal, ob Du Dich für Strand, Berge oder eine Städtetour entscheidest – die freie Zeit bietet auch tolle Möglichkeiten, sich Zeit für Gott zu nehmen. Hier ein paar Tipps dazu.
Gott ist schon da!
Wenn ich in den Urlaub fahre, stelle ich mir vor, dass Gott dort mein Gastgeber ist. Denn keiner kennt diesen Ort so gut wie der Schöpfer selbst! Egal, wo ich hinkomme – Gott ist dort zu Hause. Du kannst Gott im Urlaub deshalb genauso begegnen wie daheim.
Nutze die Zeit der Ruhe und Abgeschiedenheit!
Die Urlaubszeit ist eine besondere Gelegenheit, sich Zeit für die Beziehung mit Gott zu nehmen – denn Du kannst den Alltag, die vertrauten Leute und alle Anforderungen einfach mal hinter Dir lassen. Deshalb: Schalte Dein Handy aus und halte Dich vom Internet fern! Und dann nutze die Zeit, um mit Gott alleine zu sein. Fällt es Dir schwer, zur Ruhe zu kommen? Wenn ja: Was macht Dich unruhig? Bringe dies im Gebet vor Gott und bitte ihn, Dir zu zeigen, wie Du wieder Frieden bekommst.
Arbeite mit der Bibel!
Nimm Dir eine Bibel mit, um auf Gottes Stimme zu hören. Gott spricht durch sein Wort zu uns. Arbeite mit der Bibel, damit sie in Dir arbeiten kann: Unterstreiche das, was Dich anspricht; schreibe Sätze heraus, nimm Dir Zeit, um über Bibelstellen nachzusinnen; halte Deine Gedanken in einem Tagebuch fest. Schreibe eigene Gebete auf. Die Psalmen sind auch nichts anderes als Gebete!
Lies ein Buch, das Dich im Glauben stärkt!
Welches Thema rund um den Glauben beschäftigt Dich zurzeit besonders? Nimm Dir ein Buch mit, das sich damit auseinandersetzt. Oder leih Dir von Deinem besten Freund oder jemandem aus Deinem Jugendkreis das Buch aus, das ihn im Glauben besonders vorangebracht hat.
Entdecke Gottes Schöpfung neu!
Eine unbekannte Umgebung eröffnet uns immer die Chance, sich neu von Gottes Schöpfung begeistern zu lassen. Setz Dich ans Meer und preise Gott für seine gewaltige Größe. Beobachte von einem Berg aus den Sonnenaufgang und bestaune die majestätische Schönheit der Sonne. Wie viel schöner muss Gott selbst sein? Sag es ihm! Nimm Deine Gitarre mit, setz Dich in den Sand und lobe Gott. Seine guten Gedanken über Dich sind noch zahlreicher als die Sandkörner. Suche Dir Orte, die Dich begeistern, und lass Dich durch sie auch neu von Gott begeistern.
Besuche eine Gemeinde vor Ort!
Knüpfe Bekanntschaften mit Christen an Deinem Urlaubsort. Wieso nicht mal einen Gottesdienst in der nächsten Kirche besuchen? Besonders inspirierend kann es sein, z. B. als Katholik in eine Freikirche, als Pfingstler in eine Brüdergemeinde oder als „Jesus Freak“ in eine katholische Kirche zu gehen. Was zeigt Dir die Art des Gottesdienstes über Gott? Was kannst Du in Deinen Alltag übernehmen? Lerne die Leute kennen, tauscht Euch über Eure Glaubensansichten aus!
Blende Armut nicht aus!
Verschließe Deine Augen auch nicht vor dem Elend. Wo viele Touristen hinreisen, ist auch Armut oft nicht weit. Wenn Du den Mut hast, sprich doch mal mit einem Obdachlosen oder besuche – wenn kein Sicherheitsrisiko besteht – ein Armenviertel. Gott macht uns in solchen Begegnungen sensibler für die Not der Welt – auch das gehört zum geistlichen Wachstum.
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