Mein Sommererlebnis mit Gott

Semesterferien, Urlaub, schulfrei – endlich dem Alltagsstress entfliehen und Zeit haben für das persönliche Glaubensleben oder christliche Freizeitangebote. idealisten.net hat junge Leute nach ihren kleinen und großen Sommererlebnissen mit Gott gefragt.
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Von meinen Rückenschmerzen geheilt

Wie jedes Jahr habe ich bei einem christlichen Sommerlager mitgearbeitet. Gott hat sich dort auf vielfältige Weise gezeigt. Ich selbst jedoch saß eher daneben, beobachtete die anderen und konnte mich kaum über das freuen, was Jesus unter uns tat – hauptsächlich deshalb, weil es mir in meiner Beziehung zu Jesus nicht gut ging. Hinzu kamen körperliche Beschwerden. Ich hatte schon seit ein paar Wochen so starke Rückenschmerzen, dass ich nicht länger als 2 bis 3 Stunden am Stück sitzen konnte. Darum habe ich für mich beten lassen. Schließlich kam ich durch verschiedene Anmerkungen darauf, dass meine körperlichen Schmerzen mit meiner geistlichen Schwäche zusammenhängen könnten! Vor dem Lager ist viel Bedrückendes im Studium, im Job und in Beziehungen geschehen. Ich habe viele Lasten getragen – aber keine Zeit gehabt, um sie an Jesus abzugeben und selbst wieder aufzutanken. Stattdessen hatte ich versucht, mich selbst durchzukämpfen. Als ich das erkannte, schrieb ich alles auf, was mich belastete – und legte es im Gebet vor Jesus ab. Am nächsten Tag waren meine Rückenschmerzen weg! Sie sind auch bisher nicht wiedergekommen! Halleluja!
Nikita Goseberg (22), Theologiestudentin aus Essen

Gute Prüfung trotz dürftiger Vorbereitung

Für mein anstehendes Examen als Religionspädagogin konnte ich – aufgrund einiger persönlicher Turbulenzen – nicht so viel lernen wie nötig. Ich beschränkte mich deshalb auf ein Standardwerk. Eine Mitstudentin meinte, das reiche absolut. Eine Woche vor dem Examen las ich mir dann alte Prüfungsfragen durch – und bekam Angst. Nicht immer kam etwas aus diesem Buch dran. Ich lernte trotzdem weiter aus diesem Buch – zu mehr hatte ich auch keine Zeit. Und ich betete: „Lieber Gott, hilf mir, das richtige zu lernen.“ Zwei Themen, die oft drangekommen waren, wollte ich über das Buch hinaus lernen: Gewalt und Sexualität. Doch ich schaffte es bis zum Abend vor dem Examen nicht. Nach einer kurzen Nacht klingelte am Prüfungstag um 5 Uhr mein Wecker – viel zu früh! Ich machte mich fertig, wiederholte einiges vom Gelernten und schaute mir dann von 6.30 Uhr bis 7.30 Uhr doch noch etwas zum Thema Sexualität an. Um 7.45 Uhr saß ich total nervös im Prüfungsraum. Um 8.05 Uhr hatte ich das Aufgabenblatt in der Hand – mit einer Frage über Ehe und Sexualität. Ich konnte es nicht fassen. Das war genau das, was ich zuvor noch gelernt hatte. Ich war Gott unendlich dankbar! Ich freute mich so sehr, dass ich mich erst nach einer halben Stunde wieder beruhigt hatte und anfangen konnte zu schreiben. Dann habe ich 3,5 Stunden durchgeschrieben. Danke Gott!
Linda Ostermann (27), Lehramtsstudentin aus Nürnberg 

Jugendliche für Jesus begeistert

Zum dritten Mal war ich beim Missionseinsatz „Reach Hessen“ der Liebenzeller Mission dabei. In Teams waren wir jeweils in einer hessischen Gemeinde eingesetzt, bei der wir vor allem Jugendabende gestalteten. Immer wieder erlebten wir in kleinen Situationen, wie Gott uns zur Seite stand. Zum Beispiel waren einige Leute aus dem Team vor unseren abendlichen Auftritten immer sehr nervös. Dann beteten wir gemeinsam und Gott schenkte uns innere Ruhe.
Im Vorfeld wurden von der Gemeinde auch die Schulen der Umgebung angefragt, ob wir nicht eine Unterrichtsstunde dort gestalten könnten. Die Reaktionen waren allerdings enttäuschend: Nur eine Schule hatte uns für eine Stunde zugesagt. Doch dann beteten wir wieder – und tatsächlich: Es meldete sich noch eine Schule, in der wir in zwei Klassen von Jesus erzählen konnten. Einige der Schüler kamen dann auch zu den Jugendabenden. Und das Beste: Im Laufe der fünf Abende bekehrten sich sogar zwei Mädchen!
Lars Welker (19), Schüler aus Mühlacker bei Pforzheim

Diese Bibelstelle hatte ich seit Monaten gesucht

In letzter Zeit habe ich mich nicht besonders viel mit Gott beschäftigt. Ich bin zwar zum Gottesdienst gegangen, habe gebetet und die Lieder gesungen – aber eher weil ich das schon immer gemacht habe, nicht aus Überzeugung. Als die Sommerferien anfingen, nahm ich mir vor, mehr in der Bibel zu lesen und Zeit mit Gott zu verbringen. Da wir Urlaub im Ausland machten und dort auch in den Gottesdienst gingen, habe ich fast nichts verstanden. Deshalb schlug ich einfach meine Bibel auf und las dort weiter, wo ich zuvor im Urlaub schon gelesen hatte. „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich ... Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.“ (Matthäus 12,30+34) Genau diese Stellen hatte ich schon seit Monaten gesucht! Ich war glücklich, sie gefunden zu haben, denn die Verse bedeuten mir viel. Sie passen auf mein Leben und zeigen mir, was ich ändern muss.
Ariane Matthies (15), Schülerin aus Bielefeld

Die Suche nach der Kontaktlinse

Mein Vater trägt harte Kontaktlinsen. Eines Tages stellt er erschrocken fest, dass ihm eine fehlte. Unsere ganze Familie suchte fast eine Stunde das Haus ab – vergeblich. Harte Kontaktlinsen sind sehr teuer und so waren wir irgendwie aufgewühlt. Schließlich haben wir gebetet, dass Gott uns doch die Kontaktlinse finden lassen möge. Dann ging es auf eine zweite Runde. Ich verspürte, dass ich an einem bestimmten Ort suchen sollte: auf einem Teppich, den wir schon einmal ausgeklopft hatten. Ich ging dort hin und strich über den Teppich. Auf einmal sprang etwas Glänzendes hoch – es war die Kontaktlinse!
Lukas Fabian Busch (16), Schüler aus Lage bei Detmold

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