Mandisa – „What if we were real“
„Sei du selbst!“ lautet das Motto der vierten CD von Mandisa, die seit 2006 in den USA ihre Fans begeistert. Auf „What if we were real“ wartet die 34-Jährige, die bereits mit zwei Alben für den „Grammy Award“ nominiert war, mit einer gelungenen Mischung aus Pop, R&B und klassischem Gospel auf.
Mandisa hat erstmals 2006 in den Staaten auf sich aufmerksam gemacht, als die sie es bei „American Idol“ – dem amerikanischen Pendant zu Deutschland sucht den Superstar – bis in die Top 10 schaffte. Ihr Weg war keinesfalls einfach. Nachdem sie in der TV Show mehrere Kommentare über ihr starkes Übergewicht einstecken musste, begann sie ihren Kampf gegen die Sucht nach Essen.
Ehrlich mit sich selbst umgehen
Ihre Geschichte verarbeitete sie in ihren ersten beiden Alben „True Beauty“ und „Freedom“. Es ist Mandisa wichtig zu vermitteln, dass niemand perfekt ist. Anders als bei anderen Künstlern, die von ihren Stärken inspiriert werden, sind es bei der 34-Jährigen die eigenen Fehler und Schwächen, die sich in ihrer Musik wiederspiegeln. Dies wird auch in ihrem neuen Album „What if we were real“ erneut deutlich. Die Texte beschreiben auf eine ganz persönliche Art und Weise Probleme, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Sie regen dazu an, mit sich selbst ehrlich umzugehen.
Eine Mischung aus Schwierigkeiten, Anbetung und Erlösung
In ihren Liedern verweist Mandias immer wieder auf Gott als ihren Lebensinhalt. Die Sängerin bezieht daher durchgehend Bibelverse in ihre Songs ein. Sie sagt von sich, dass sie am Ende der Produktion eine andere Person war, als zu Beginn der Albumaufnahmen. Genau so, wie ihre privaten Höhen und Tiefen, ist auch „What if we were real“ eine Mischung aus Schwierigkeiten, Anbetung und Erlösung.
Pop, R&B und Gospel
Gekonnt vereint Mandisa Pop, R&B und klassischen Gospel. Mit ihrer tollen Stimme steht sie auch anderen bekannten Sängern in nichts hinterher. Ihr Song „Temporary Fills“ erinnert z.B. an Alicia Keys. So wurde die Amerikanerin auch bereits mehrfach für den „Dove Award“ nominiert. Als besonderes musikalisches Highlight liefert TobyMac im Song „Good Morning“ eine Gesangseinlage.
Fazit: Ein lebhaftes „Mutmach-Album“ mit Ohrwurmgarantie und dem Aufruf, man selbst zu sein!
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Mandisa: What if we were real. Label: Sparrow, Vertrieb D: Gerth Medien
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