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4 Kommentare wurden bereits abgegeben

  • 4.  
    schrieb am 03.05.2009 19:02

    Das Foto zu diesem Artikel fand ich auch sehr gut, es trifft eine Grundfrage die ich immer wieder von viele nicht-Christen gestellt bekomme: "Wo war den Gott?". Das ist wieder diese typische "es gibt keinen Gott" Einstellung unserer Gesellschaft.

    Weiterhin fordert das Plakat uns Christen selbst, denn wir sind Gottes Werkzeuge, die nicht wie andere auf Gottes Handeln warten, sondern auf seine Worte hören und sich von ihnen leiten lassen.

    Amokläufe haben eigentlich rein gar nichts mit Gewalt in den Medien zu tun. Die besorgniserregende Zunahme sorgt dafür, dass wir verdummen und unseren Geist damit abstumpfen. Solche Dinge zeigen die Moral einer Gesellschaft und die ist wohl in unseren Tagen nicht die beste.

    Die Politiker nehmen sogenannte "Ballerspiele" als Vorwand, als den Übelfaktor den es zu bezwingen gilt. Damit sind sie fein raus, da sie sich dem wahren Problem nicht stellen müssen. Die Wurzel des Übels ist unsere, wie auf der mission-net so schön beschriebene postmoderne Gesellschaft. Die Politiker können nicht Kritik an einer Gesellschaft üben ,die sie wählt. Noch weniger haben sie den Mut ihren nächsten oder sich selbst anzuklagen, denn sie schauen weg und tun nichts. Außerdem müssten sie ja das "System" in Frage stellen, weil es verpasst hat negativen Einflüssen entgegen zu wirken oder diese abzufangen. Die Folge ist das wir Teil eines Haufens von zügellosen Wilden sind, die nur nach ihren Gefühlen, nach ihren Trieben leben. Das tun wir als Christen genauso, aber wir haben Grenzen, weil wir an einen Gott glauben, bei dem die Nächstenliebe ganz oben steht.

    Der Werbeslogan von Saturn "Geiz ist geil" ist nur zu passend für unsere Gesellschaft. Wir sind egoistisch und sind meist nur aufs eigene Wohl aus. Wir kümmern uns um nichts mehr, wir tun gerade das wozu wir Lust haben. Da wundere ich mich noch über die Mentalität mancher deutscher Bürgern , die es sich ja „geradezu antun“ Kinder zu bekommen (Kinder sind ja aus der Sicht unserer Gesellschaft ein Ballast und vermießen einem das schöne Leben) und dann wird noch von ihnen gefordert ihre Kinder zu erziehen. Sie sehen sich da eindeutig überfordert, weil es ja das Leben zu genießen gilt.

    Und so wird aus dem unschuldigen Bengel, der selbst damals schon so brav war, irgendwann der Abschaum der Gesellschaft. Er hat einfach auf "nix Bock" und lebt lieber von Harz IV als arbeiten zu gehen und sich anzustrengen..

    Natürlich ist das Beispiel etwas extrem und hochgegriffen, aber die Tendenz in diese Richtung ist stark und in gewissen Schichten schon real. Selbst Gymnasiasten sind schon sehr gut mit dieser Lebensvorstellung vertraut, und leben leider diese "null Bock- Methode" aus.

  • 3.  
    schrieb am 01.03.2009 22:35

    Hallo Hopetri,


    seit wann ist die Evolutionstheorie widerlegt? Und warum sollen Religionslehrer dieser Theorie widersprechen?


    Die Bibel lädt selbst zu wissenschaftlichem Forschen ein.

    "Sonne" und "Mond" waren in der Umwelt Israels Götter, die jeweiligen Könige (Babylon, Ägypten, Assyrien usw.) waren deren "Ebenbilder". Gleich das erset Kapitel der Bibel nennt Sonne und Mond genau deswegen nicht beim Namen, sondern nennt es das "große und das kleine Licht", von Gott geschaffenes, nicht selbst göttlich. Man darf naturwissenschaftlich hinterfragen, was damit los ist. Und _jeder_ Mensch, männlich wie weiblich ist Gottes Ebenbild. Nicht nur der König. _Das_ kann der Reli-Lehrer sagen. (Und einiges mehr.) Aber wie das abgegangen ist, weiß kein Mensch, das weiß auch der Reli-Lehrer nicht, und deshalb sollte er - als Reli-Lehrer dazu auch die Klappe halten.

    Wohl kann er wissenschaftstheoretisch darauf verweisen, dass es in der Naturwissenschaft keine Beweise gibt, sondern nur das Widerlegen möglich ist. Das heißt: Die Evolutionstheorie kann überhaupt nicht bewiesen werden. In Einzelheiten kann sie sehr plausibel gemacht werden. Aber eine so komplexe Theorie wird niemals "bewiesen" werden können. Wozu auch? Aus dem Zeitalter, als man alle Erkenntnis auf die eine Weltformel zurückführen wollte, sind wir glücklicherweise lange heraus. Heute finden wir mit jeder neuen Antwort zehn unbeantwortete Fragen...


    Kurz und gut: Dass Gott die Welt geschaffen hat, ist eine Glaubensaussage, die weder bewiesen noch widerlegt werden kann. Derartige Aussagen sind nicht Thema von Biologie oder anderen Naturwissenschaften. Also können die Erkenntnisse etwa auch im Bereich der Evolutionstheorie neben dem Glaubensbekenntnis stehen bleiben.


    Wer das nicht begreift, wird den Frevel begehen, Gott in eine naturwissenschaftliche Theorie einzubauen, Gott zum Objekt menschlicher Messmöglichkeiten zu machen. Warum sagen so wenig Menschen, dass Kreationismus in letzter Konsequenz gotteslästerlich ist? Gott in einer alternativen naturwissenschaftlichen Theorie hieße letztlich, Gott als Bestandteil einer physikalischen Messreihe denkbar zu machen. So ein gotteslästerlicher Wahnsinn!


    Gott kann nicht teil einer solchen Messreihe stehen. Gott wird immer "jenseits" aller Messreichen stehen, oder er wäre ein kleiner (jedenfalls als "Gott") lächerlicher Wicht, dem Organisationstalent des Forschers unterworfen und ausgeliefert.


    Machen sich die "Eltern zu Hause" dies genügend klar, was für einen verkorksten Gottglauben sie damit ihren Kindern vermitteln?

  • 2.  
    schrieb am 05.01.2009 06:12

    Fundamentalisten sind diejenigen, die mit Macht - ob durch Politik oder Medien - erreichen wollen, dass nur ein Theoriemodell im Schulunterricht behandelt wird.

    Da spielt es dann keine Rolle, welche Theorie man durchsetzen - welche man ausgrenzen will.


    Kurzum: diejenigen, die eine konkurrierende Theorie ausschliessen wollen sind Fundamentalisten.


    Das können auch Menschen sein, die die Darwin`sche Theorie mit Macht durchsetzen wollen.

  • 1.  
    schrieb am 30.12.2008 12:01

    So lange die Schulpolitik nicht in der Lage ist, eine eigentlich schon lange,wissenschaftlich widerlegte Evolutionstheorie aus den Schulbüchern zu verbannen, müssen dies die Eltern zu Hause tun. Darüber hinaus können Lehrer im Religionsunterricht deutlich Stellung beziehen!

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