Justin Bieber: Beten ist wichtiger als Kirchgang
Er ist einer der erfolgreichsten Musiker weltweit – und bekennender Christ: „Ohne Jesus wäre diese Welt ein verlorener Ort. Ich bin stolz, Christ zu sein“, sagte der kanadische Popsänger Justin Bieber (17) der Bild am Sonntag. Seit neuestem trägt der Teenieschwarm ein Porträt von Jesus Christus als Tattoo auf der linken Wade.
Jesus-Tattoo auf der linken Wade
Nach dem Bericht der Zeitung soll das Tattoo von Paul Rubens (1577–1640) Barockgemälde „Ecce Homo“ inspiriert sein, das den gefolterten Jesus Christus mit Dornenkrone darstellt. „Ich bete jeden Tag. Für meine Familie, meine Freunde, meine Fans“, so Bieber weiter. Auch vor seinen Auftritten bete er und das gebe ihm „die Kraft, die ich brauche, um jeden Tag alles geben zu können.“ Zu Hause besuche er gemeinsam mit seinem Vater Jeremy (37), der ebenfalls religiöse Tattoos trage, regelmäßig einen Gottesdienst. Auf dem Oberkörper hatte sich Bieber bereits im Frühjahr 2011 das Wort „Jesus“ in hebräischen Buchstaben tätowieren lassen.
Zum Beten muss ich nicht in die Kirche gehen
Doch er sei nicht so „überreligiös“, wie manche Leute meinten, erklärte Bieber jetzt dem amerikanischen „V Magazine“. Viele religiöse Menschen gingen einfach nur in die Kirche, um in die Kirche zu gehen. „Ich will sie nicht verurteilen, aber ich persönlich konzentriere mich mehr auf das Gebet und darauf, mit Gott zu reden. Dazu muss ich nicht unbedingt in die Kirche gehen.“
Jüngster Künstler mit einem Nummer-Eins-Hit seit Stevie Wonder
Justin Bieber hatte seine Karriere mit selbstgedrehten Videos auf YouTube begonnen. Durch das große Interesse an den Musikvideos wurde der Produzent Scooter Braun auf den damals 13-Jährigen aufmerksam. Inzwischen hat der Künstler einen Vertrag bei der Plattenfirma Island Records, die auch Sänger wie Mariah Carey und die Rockband Bon Jovi vermarktet. Bieber hat über vier Millionen Alben verkauft. Seine zweite CD „My world 2.0“ schaffte es auf Anhieb auf Platz eins der US-amerikanischen Billboard-Charts. Damit wurde er zum jüngsten Künstler mit einem Nummer-Eins-Hit seit Stevie Wonder, der 1963 im Alter von 13 Jahren Platz eins belegte. In Deutschland erschien zuletzt im November Justin Biebers Weihnachtsalbum „Under the Mistletoe“.
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