Jesus-Seite gefragter als Lady Gaga
Der christliche Glaube ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft - das zeigt unter anderem auch eine Statistik, die am Anfang Mai von „All-Facebook“, einer inoffiziellen Seite für Facebook-Statistiken, veröffentlicht wurde. Die Facebook- Seite „Jesus Daily“ hat eine größere Beteiligung als alle anderen Seiten, noch vor Justin Bieber oder Lady Gaga! Dabei geht es nicht um die Anzahl sondern um das Engagement und Aktivität der Fans.
Mit 2,127,067 Beteiligungen und 5.253.436 Fans ist sie mit Abstand die Nummer eins, dicht gefolgt von "The Bible", einer Seite mit 1,119,413 Beteiligungen und 7.068.656 Fans. Beide Seiten und haben das gleiche Ziel: Die Leute dazu zu animieren, sich mehr mit Gott auseinander zu setzen.
Schwerpunkt auf Jesus
„Jesus Daily“ legt den Schwerpunkt bewusst auf Jesus, da der Gründer, Dr. Aaron Tabor, der Meinung ist, dass der Fokus der meisten Facebook-Seiten allgemein mehr auf das Christentum an sich gerichtet ist. „Für mich kommt die Begeisterung durch eine persönliche Beziehung mit Jesus. Sich täglich auf sein Wort zu fokussieren, dass ist die Inspiration, die dahinter steckt“, so Tabor. Die Themenschwerpunkte liegen deshalb auf täglichen Bibelversen und Gebetsanregungen.
Tiefer in die Nähe Gottes
„The Bible“ hingegen konzentriert sich mehr auf aktuelle Ereignisse, Gebetsanliegen und Fragen zu christlichen Themen. Der Gründer von „The Bible“, Mark Brown, will die Menschen dazu ermutigen, tiefer in die Nähe Gottes zu kommen und eine tiefere Beziehung zu ihm zu haben. Er glaubt, dass ein Weg, dies zu erreichen, das Lesen und Auseinandersetzen mit der Bibel ist.
Da er das Potential von Facebook erkannt hatte und dorthin gehen wollte, wo man viele Leute erreichen kann, startete er „The Bible“, wo er und auch andere Freiwillige den Tag über kleine Ausschnitte aus der Bibel auf die Seite stellen.
Höhen und Tiefen
Eines der Dinge, die Brown an der Seite liebt, sind Leute, die auf der Suche nach Antworten sind. Manche stellen sehr herausfordernde Fragen und manche sind sehr grob. Es gibt auch viele Leute, die „The Bible“ sabotieren, pornographische Inhalte auf die Website stellen oder Personen beleidigen, die für Gebet um Heilung bitten.
Aber trotzdem ist die große Beteiligung und das Rasche Wachstum der Webseiten-Nutzer ermutigend. Es zeigt, dass viele Menschen gerade in Zeiten von Krieg, und allgemeiner Unsicherheit auf der Suche nach einem Gott sind, der Sicherheit gibt.


