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5.schrieb am 04.02.2009 16:53
Guten Tag Herr Bischof.
Ich habe ihnen zwar schon eine Antwort geschrieben aber ich möchte hier noch etwas dazu sagen. Mit dem wörtlichnehmen ist das so eine Sache.
Da steht auf der Zahnpastatube "Tube auf den Kopf stellen" - ich hab's oft versucht, aber aufgegeben - vermutlich liegt es daran, dass ich (noch) keine Glatze habe.....
Viele Grüße und Gottes Segen. Manuel Bochmann
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4.schrieb am 21.01.2009 10:28
Die Darstellung des Abendmahls hier ist ja eindeutig biblisch.
Mit biblisch meine ich: Das wörtliche Annehmen des Textes, so wie er in der Bibel (Originaltext) steht.
Jede Argumentation dagegen kann nur nach Folgendem Muster sein:
Man behauptet, dass die Bibel nicht wörtlich wahr ist, sondern dass man diese interpretieren und deuten müsse.
Dann deutet man den Text in der Bibel nach eigenen Kriterien und erhält dann eine von der Bibel abweichene Aussage.
Diese dann allerdings als absolute Wahrheit hinzustellen, bedeutet, dass der Ausleger im Gegensatz zur Bibel die unfehlbare Autorität ist.
Mal abgesehen davon, dass wegen der ganzen unterschiedlichen "Wahrheiten" der unterschiedlichen "unfehlbaren Menschen" über das Abendmahl, diese offensichtlich wertlos sind, für jemanden, der nicht ebenso unfehlbar ist und feststellen kann, welcher der unterschiedlichen Bibelumdeuter nun der unfehlbare und "Gottgleiche" ist, so ist schon im Prinzip, dass der Mensch die Wahrheit "produziert" und nicht Gott, das Fundamend des Wortes Christi verlassen worden.
Nicht der Mensch ist der Maßstab, mit dem er bestimmt, was Gott kann und darf !
Sondern wir Menschen sind aufgerufen uns am absolut WAHREN WORT GOTTES auszurichten !
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3.schrieb am 17.01.2009 22:56
Danke Manu,
ich hatte Scheu, es mit dem Götzendienst so deutlich hier zu veröffentlichen. Aber es beruhigt mich ja, dass ich nicht der Einzige bin, der es so sieht.
det4jc
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2.schrieb am 17.01.2009 12:16
Guten Tag Bischof Ralph,
Einspruch! Die Eucharistie ist und bleibt unbiblisch! Fangen wir an.
Die Liturgie der Messe veranlasst den Katholiken zum Götzendienst zur Anbetung eines Stückes Brot und einem Kelch Wein. ..."Die katholische Kirche erweist der heiligen Eucharistie nicht nur während der heiligen Messe, sondern auch außerhalb der Messfeier den Kult der Anbetung, ..." (1378) Katechismus der Katholischen Kirche.
Aber im 2. Mose 20,4-5 steht "Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen." Dies ist eines der Zehn Gebote (dies komischerweise im Katechismus der Römisch Katholischen Kirche fehlt. Warum?).
Des weiteren lehrt die Kath. Kirche, das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: "Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden" (K. v. Trient, Lehre über das Messopfer, K. 2: DS 1743). "Und weil in diesem göttlichen Opfer, das in der Messe vollzogen wird, jener selbe Christus enthalten und unblutig geopfert... " (1367) Katechismus der Kath. Kirche. Aber Jesus sagte: "Es ist vollbracht!" (Johannes 19,30). Aus diesen Grund nennt die Bibel das Kreuz wiederholt Mal das "ein für allemal" geschehene Opfer Christi (Hebräer 7,27; 9,12.26.28; 10,10; Römer 6,10; 1. Petrus 3,18). Jeder weiter e Versuch Gott, mit einem fortgesetzten Opfer zu besänftigen, ist ein Ausdruck des Unglaubens. Die Kath. Kirche sagt: Die Messe ist ein unblutiges Opfer, das Sühnung für Sünden von Lebenden und Toten leistet. Aber in der Bibel steht: Ohne Blutvergießen gibt es keine Sündenvergebung (3. Mose 17,11; Hebräer 9,22).
Weitere Ausführungen gerne auf Anfrage. Meine Quellen sind der Katechismus der Katholischen Kirche und das Buch „Das Evangelium nach Rom“.
Liebe Grüße und Gottes Segen Manuel Bochmann
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1.schrieb am 16.01.2009 23:25
Grüß Dich, Bischof Ralph,
Du wolltest von mir wissen, warum ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Das von Dir dargestellte Eucharistie-Verständniss ist einer der Gründe. Abendmahl ja, Eucharistie nein! Da hilft auch der Hinweis auf Bibeltreue nichts oder dass es glaubende bibeltreue Konfessionen und nichtglaubende nichtbibeltreue Konfessionen gibt.
Die ausführliche Schilderung meiner Beweggründe kommt dann demnächst per Mail.



