„Fußball-Bibel“: Was Klopp & Co glauben
Fußball-Begeisterte aufgepasst: Jetzt könnt Ihr gleichzeitig Bibel lesen und von Top-Spielern und Trainern der Bundesliga erfahren, was ihnen Gott bedeutet. Die neue „Fußball-Bibel“ liefert spannende Einblicke ins Glaubensleben der Sportler.
Klopp: Ich bete jeden Abend
„Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest“, sagt der Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, der seine Mannschaft in der Saison 2010/2011 zur Meisterschaft führte. Seine Mutter habe jeden Abend an seinem Bett gesessen und mit ihm gebetet. Heute bete er am Ende eines Tages immer mit seiner Frau Ulla. „Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken. Ich würde einfach jedem wünschen, dass er diese Erkenntnis auch hat.“
Cacau: Wie es bei mir anfing
Der aus Brasilien stammende deutsche Nationalspieler Cacau (bürgerlicher Name Claudemir Jeronimo Baretto) berichtet, wie er Christ wurde: „Bei mir hat es damit angefangen, dass mir eines Tages ein Mitspieler von Jesus und der Liebe Gottes erzählt hat. Ich verstand nicht, was er meinte, aber ich fand es so interessant, dass ich ihn das ganze Wochenende ausfragte.“ Seitdem beschäftigte ihn die Frage, wie man Gott entdecken könne.
Gottes „verändernde Kraft“ erlebte der Mannschaftskapitän des VfB Stuttgart dann durch die Taufe seines Bruders, der bis dahin sein Geld ständig verspielt hatte: „Es war beinahe, als ob Gott einen anderen Menschen aus ihm gemacht hätte. Ich war beeindruckt, als mein Bruder mir erzählte, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. ,Aber wir sündigen doch weiterhin, wie kann man das denn abstellen?‘, habe ich Gott gefragt. Ich habe nur langsam verstanden, dass Jesus gerade dafür gestorben ist, dass er uns immer wieder von Neuem unsere Schuld vergibt, damit wir aus unseren Fehlern lernen können und dann ein besseres Leben führen.“
Holtby: Ich verlor einen geliebten Menschen
Und warum bekennt sich deutsche Nationalspieler Lewis Holtby zum christlichen Glauben? „Ich habe einmal einen geliebten Menschen verloren, dadurch habe ich noch intensiver zu Gott gefunden. Er hat mir damals Kraft gegeben, das zu überstehen, das vergesse ich ihm nie. Durch Lügen hab ich mir früher leider einiges kaputtgemacht, aber Gott hat mich wieder in die Spur gebracht. Demut ist für mich seitdem ein großer Begriff, ebenso wie Dankbarkeit für Kleinigkeiten“, verrät der Mittelfeldspieler von Schalke 04.
Ya Konan: Das Erfolgsgeheimnis eines Nationalspielers
Didier Ya Konan, Stürmer von Hannover 96, antwortet auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis: „Als Allererstes glaube ich an einen liebenden Gott und habe tiefes Vertrauen zu ihm – immer! Zweitens habe ich gelernt, dass man bei Gott auch träumen darf, zum Beispiel eines Tages bei einem ganz großen Klub zu spielen, und dafür habe ich Geduld. Und drittens ist mir das Wichtigste in allem, was ich tue, Gott die Ehre zu geben und ihm dankbar zu sein, und dafür arbeite ich wirklich hart!“
Jungen Menschen empfiehlt der Nationalspieler der Elfenbeinküste „viel mit Gott zu sprechen und seinen Charakter durch die Bibel besser kennenzulernen“. In der Bibel habe er gelernt, „dass ich mit Gott überall reden kann, weil sein heiliger Geist keine Grenzen kennt und jeden Tag bei uns ist, um uns dabei zu helfen, in schwierigen Situationen die richtige Lösung zu finden.“ Die Einblicke der Ballartisten machen Lust, sich selbst ins „Buch der Bücher“ zu vertiefen. David Kadel, dem die Spieler und Trainer Rede und Antwort standen, ist sich sicher: „Es gibt zwar keinen Fußball-Gott, aber ich glaube, dass es einen Gott gibt, der uns Menschen liebt, genau so, wie wir sind, mit all unseren Macken. Und deswegen glaube ich, dass er auch den Fußball liebt!“
David Kadel: „Die Fußball-Bibel“, Gerth Medien, 544 S., 9,99 €/14,90 SFr, ISBN 9783865916679
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