Islam: Eine Gefahr für Europa?
Die Zahl der in Europa lebenden Muslime ist seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts von 800000 auf 23 Millionen angewachsen. Sie kamen, um hier zu arbeiten und die Armut ihrer Heimat hinter sich zu lassen. Und sie brachten ein Stück dieser Heimat mit. Viele Deutsche erfreuen sich an ihrem Döner oder an ihrem begabten türkischen Friseur. Auch Obst- und Gemüseläden sind in vielen großen Städten längst in südländischer Hand. Doch die Vielfalt bietet nicht nur neue Möglichkeiten. Sie birgt auch Gefahren.
Islam kontra Demokratie
Viele eingewanderte Muslime schätzen ihre Religion höher als die demokratischen Gesetze europäischer Länder. So belegt eine Umfrage im Focus, dass 59% der deutschen Muslime sich sehr stark mit dem Islam identifizieren – nur 40% jedoch können dies auch im Bezug auf die Bundesrepublik Deutschland behaupten. Dies deutet darauf hin, dass vor den Augen der Europäer eine Parallelgesellschaft entstanden ist.
Frankreich sieht Gefahrenpotenzial
Frankreich scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Seit Februar 2004 sind an französischen Schulen und Universitäten religiöse Kopfbedeckungen und sonstige Kennzeichen verboten. Darunter fallen neben dem islamischen Kopftuch auch die jüdische Kippa, der Turban der Sikh und große christliche Kreuze. Mittlerweile hat sich die französische Bevölkerung an diese Regelung gewöhnt.
Vom sprichwörtlichen Tisch ist das Thema dennoch nicht. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy will nun das Tragen der traditionellen Gewänder Niqab und Burka unterbinden. Er nannte Frauen, die eine Burka tragen „Gefangene hinter Gittern“. Diese Metapher gibt das wieder, was viele europäische Frauen mit dem Tragen eines solchen Gewandes verbinden. Denn die Frau ist vollständig verhüllt, selbst vor den Augen hat die Frau ein dünnes Gitter aus Stoff oder Pferdehaar. Dieses Gitter fehlt bei dem Niqab genannten Gesichtsschleier.
Mina Ahadi: „Die Burka ist ein politisches Symbol!“
Doch gefährdet ein solches Gewand wirklich die Integration oder ist es lediglich Ausdruck persönlicher Frömmigkeit? Mina Ahadi, Vorsitzende des deutschen Zentralrats der Ex-Muslime, nannte sowohl Burka als auch Niqab auf Anfrage ein „Symbol des Patriarchats“. Keine Frau trüge sie freiwillig, mit Ausnahme „einiger weniger Verrückter“. Des Weiteren betonte sie, dass diese Gewänder genau wie das Kopftuch kein religiöses, sondern ein politisches Symbol seien und damit ein Zeichen für einen gefährlichen, weil politischen, Islam. Befürworter geißeln ein Verbot jedoch als Eingriff in die Religionsfreiheit.
„Islamophobie“ in Europa
Was also zeigt diese Entwicklung in Frankreich? Kann sie als Kennzeichen für eine allgemeine Furcht vor dem Islam gewertet werden? Europa beginnt, die Folgen der islamischen Zuwanderung am eigenen Leib zu spüren. In vielen Großstädten gibt es bereits Viertel, in denen kaum noch ein Europäer lebt. Und wenn, dann sind es solche, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen, ihren Wohnort zu wechseln. Auch an vielen Schulen in solchen Gebieten überwiegt der Anteil der Migranten. Berühmtestes Beispiel ist in Deutschland die Rütli-Schule, eine Hauptschule im Berliner Stadtteil Neukölln. Dort sind 60% der Schülerschaft türkischer oder arabischer Herkunft, über 80% der Schüler sind Muslime. Ist hier Integration überhaupt noch möglich?
Islam als Herausforderung
Fakt ist: Europa und die abendländische Kultur stehen vor einer großen Herausforderung. Eine Lösung des Religionskonflikts ist trotz Burka-Streit in Frankreich und dem schweizerischen Minarettverbot noch nicht in Sicht. Viele bundesdeutsche Politiker versuchen, die Probleme klein zu reden und den Islam als friedfertige Religion zu propagieren. Sie fallen damit auf einen Trick herein, den der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan 1996 mit folgenden Worten beschrieb: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Solche Worte zeigen deutlich, dass ein friedlicher, europäischer Islam nur eine Illusion sein kann. Natürlich gibt es friedliche Muslime, die einfach nur ungestört ihrer Religion nachgehen wollen. Dennoch können und wollen sich einige nicht mit europäischen Errungenschaften wie Gleichberechtigung und Demokratie identifizieren.
Wie lange noch Religionsfreiheit?
Wie Europa mit dieser Herausforderung umgehen wird, bleibt abzuwarten. Entweder, wir stehen zu unseren abendländisch-christlichen Werten und sind bereit, diese notfalls auch zu verteidigen. Oder aber wir versinken weiter in multikulturellen Traumwelten. So lange, bis die Realität uns einholt. Dann allerdings ist es mit der Religionsfreiheit vorbei – für uns.
4 Kommentare wurden bereits abgegeben
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4.schrieb am 25.06.2010 22:22
Achtung Polemik!
Europa und die abendländische Kultur stehen vor dem Untergang...
Mal eine ehrliche Frage: Ist dieses Europa es überhaupt wert, dass wir es verteidigen? Das christliche Abendland gibt es doch längst nicht mehr.
Das Abendland ist inzwischen:
-Atheismus
-Humanistische Werte (Selbstbestimmung etc.)
-Spaßgesellschaft
-Einschränkung der Redefreiheit zum Zweck der Nichtdiskriminierung
-Arroganz gegenüber dem Rest der Welt
-Hetze gegen Israel
Warum sollte ich das gegen den Islam verteidigen? Wegen der Religionsfreiheit? Religionsfreiheit habe ich immer, egal ob in Deutschland oder Saudi-Arabien. Den Glauben an Jesus kann mir niemand verbieten, egal ob er mich dafür auslacht (in Deutschland) oder tötet (in Saudi-Arabien).
Wenn ich das richtig beobachte, wird die Religionsfreiheit hier doch auch so weit zusammengeschrumpft, bis sie der Religionsfreiheit im Islam gleicht:
"Du darfst Christ sein, solange du das Maul hälst."
Wenn die Moslems die Reste von Europa übernehmen: Na und?
Wir Christen haben bis dahin Afrika, Südamerika und Asien übernommen.
(Asien wird gerade zur wirtschaftliche Führungsmacht, während Europa in der Krise steckt.)
Ich werden diesem ex-christlichen Abendland eher wenige Tränen nachweinen.
PS: Während einige europäischen Christen darüber diskutieren, wie sie die abendländische Kultur vor dem Islam retten, tun andere, unbemerkt, das einzig sinnvolle: Sie erzählen Moslems von Jesus.
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3.schrieb am 02.06.2010 13:46
Wie sagte schon Chruschtschow: "Wir verkaufen dem Westen den Strick, an dem wir sie eines Tages aufhängen werden."
Gleiches könnte man heute Frau Merkel, Herrn Wulff, Frau von der Leyen und Herrn de Maiziere in den Mund legen: "Wir verkaufen den Moslems unter dem Deckmantel der Toleranz und des Verständnisses unsere Identität und Staatsangehörigkeit, durch die sie eines Tages unser eigenes Land übernehmen und uns unterdrücken werden. Aber wir sind stolz darauf, denn WIR sind die, die von Ihnen gewählt wurden."
Gewählt werden – nur das zählt!!!
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2.schrieb am 10.05.2010 14:49
Diese Profillosigkeit und die Scheu, für eine klare christliche Position einzutreten (schließlich trägt man das "C" im Namen), einzustehen, machen es für die Wählerinnen und Wähler schwer, überhaupt Unterschiede zwischen den großen Parteien wahrzunehmen, geschweige denn sich an den Positionen zu orientieren, die vertreten werden. Welche fatale Folgen das Schielen auf eine möglichst breite Mitte hat, zeigt NRW aufs Trefflichste!
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1.schrieb am 10.05.2010 11:53
Endlich mal ein Artikel, der deutlich ausspricht, was Sache ist. Der CDU-Politiker Irmer wurde von seiner gesamten Fraktion in Wiesbaden aufgefordert, sich für seine kritischen Äußerungen gegenüber dem Islam zu entschuldigen. Lachhaft!!! Er hat vollkommen recht, wenn er sagt, dass "der Islam die Weltherrschaft anstrebt" und "wir nicht mehr, sondern weniger Muslime brauchen". Wo ist die politische Alternative zu Rot und Grün, die unseren Staat dem Islam ausliefern wollen. Jetzt fordern die Grünen auch noch die Erleichterung des Nachzugs von Ehegatten aus islamischen Ländern. Weil der CDU hier ein klares Profil fehlt (siehe Wulff in Niedersachsen mit seiner ("Türkenministerin"), haben Herr Rüttgers und Frau Merkel gestern in NRW ihre Quittung bekommen.
Wenn wir nicht endlich damit anfangen, unsere Werte zu verteidigen, sind sie bald verschwunden. Mal sehen, wie die "Gutmenschen" dann mit der Scharia umgehen!






