10 Kommentare wurden bereits abgegeben
-
10.schrieb am 23.08.2009 03:06
Hallo Leute,
Mein 1.mal das ich mich an dieser Art der Kommunikation beteilige. War ganz interessant zu lesen. Aber was mir auffiel, das viele eigene Argumentation ins Thema floss.
Da die Bibel, das unteilbare, irrtumslose Wort GOTTES ist, und damit auch mein Fundament, wird sie auf die Fragen nach Wahrheit, Echtheit, Unabhängigkeit von menschlichen Sichtweisen immer eine Antwort geben. Ein Bezug der mir in den Kommentaren ein biszchen"zu kurz" kam. Darum hier das, woraus ich meine Gewiszheit auf die Ewigkeit und mein Wissen um die Unwissenheit Derer ziehe, die ohne GOTT alles zu erklären versuchen( damit meine ich nicht die Kommentatoren sondern alle die GOTT ablehnen, aus welchen Gründen auch immer, und so ihrer Rettung für die Ewigkeit verlustig gehen):
Joh. 14,6 und 15,5. Viel Spasz beim Nachlesen. ora.
-
9.schrieb am 27.04.2009 15:00
Fundamentalist und Fundamentalismus??
Ist das alles nicht eigentlich Schwachsinn??? Vielleicht ist das ein bisschen krass ausgedrückt, aber zeigt das nicht wieder unser Schubladendecken? Wir drücken alles in eine Schublade, stempeln sie ab und dann wird immer gesagt die bösen Fundamentalisten.
Natürlich gibt es Leute, die die Bibel Wort wörtlich nehmen, aber brauchen wir nicht manchmal solche Leute?? Das Beispiel das Dossier gebracht hat mit der Familie ist schon extrem, aber manchmal darf man keine Zugeständnisse machen, besonders nicht in unserer Zeit, wo jede Kleinigkeit disskutiert wird und mal da und mal dort rumgeschraubt und geändert wird, bis wir irgendwann mal unseren Glauben wegschraubt haben. Natürlich muss die Bibel interpretiert werden, aber ich glaube wir sind schon so weit, dass man bald nur noch interpretiert und ganz von unserem "Fundament" weg kommt. Es kommt auf eine gesunde Mischung an, zwischen Interpretation und Fundamentalisten.
Ist die Bibel nicht unser Fundament??Also müsste es doch heißen: Ohne Fundament
kein Haus, ohne Bibel kein Glaube.
Viele nennen sich Christen, haben aber nie in die Bibel geschaut, es ist halt einfach schick in die Kriche zu gehen, weil auch jeder andere im Dorf dorthin gehen. Solche Sonntagschristen haben absolut nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Kein Wunder wenn sich sogennante "Fundamentalisten" von ihnen abgrenzen, indem sie
sich auf die Bibel stützen. Man darf vielen nicht verdenken, dass sie massiv gegen gewisse Unarten in der Kirche vorgehen. Sie sehen einfach das es nötig ist einen Gang zurück zu schalten und zu gewissen alten Traditionnen zurück zu kommen. Uns rennt die Zeit ja nicht weg, man muss nicht immer "fortschrittlich " sein und alles neue direkt einführen.
Natürlich würde ich meine Kinder auch nicht streng christlich erziehen, es gibt immer Streitpunkte, genauso darf man die Gegenseite, in dem Fall die Evolutionstheorie, nicht ganz ausschließen, aber sollen wir nicht als Christen in einem christlichen Umfeld bewegen?? Wer ein Zugeständniss macht, macht auch ein zweites und irgendwann sind wir alle Sonntagschristen.
Deshalb finde ich hat der Autor des Textes vollkommen recht, man darf solche Leute nicht verurteilen, vielleicht auf gewisse Dinge aufmerksam machen, aber ohne sie wäre die Kirche schon längst kein christlicher Ort mehr.
Wir sollen auch Fundamentalisten sein in dem wir unsern Glauben auf dem Fundamt der Bibel aufbauen und nicht anderen Christen nachleben oder unser eigens Christentum gründen, in dem wir mal und mal da mal gerade was "zurechtbiegen"
-
8.schrieb am 24.03.2009 10:55
(ich versuche es nochmal, den letzten Kommentar hat die Redaktion gesperrt)
Liebe Lena,
OK, dann trennen wir das AT ab und sagen, dass das nur Anweisungen an die Juden waren. Also sind deiner Meinung nach die Brüdergemeinden, welche den Frauen das Tragen von Hosen verbieten, fundamental? Nicht mehr auf Basis der Bibel, die sich in diesem Teil nur an die Juden wendet?
Gleich im nächsten Absatz aber dann deine Kehrtwende: du sagst Jesus beruft sich auf die Schrift, deshalb berufst du dich auch auf die Schrift. NUn hatte Jesus nur das AT, auf die er sich berufen konnte und die hast du grad in großen Teilen für unverbindlich erklärt, weil sie doch in ihren klaren Anweisungen nur an die Juden gerichtet sind.
Und ich muss dir widersprechen: Jesus war kein Fundamentalist im hier gesagten Sinne: Jesus hat fundamental INTEGRIERT. Als er die Frau aus Samaria traf, den Umgang mit Zöllnern pflegte etc. war gerade das nicht besonders religiös für die damalige Zeit.
Vielleicht soll Jesus uns daran erinnern, heute nicht nur gemütlich in unseren Gemeinden zu sitzen, sondern dorthin zu gehen, wo wir uns am wenigsten wohl fühlen. Jesus ist zu den Sündern gegangen und wo gehen wir hin? Wenn es hochkommt, dann zu den Obdachlosen... und wenn Leute tatsächlich Hilfe brauchen (wie bei der Schwangerenberatung), dann zieht sich die katholische Kirche zurück! denkst du, Jesus hätte damals auch gesagt, dass er womöglich in die Sünde des Zöllners verstrickt würde, wenn er bei ihm isst und deshalb nicht zu ihm geht? Nein, offenbar nicht.
Natürlich ist Gott allmächtig und in der Bibel steht nur die Wahrheit - aber es liegt an uns, sie zu interpretieren. Auch wenn wohl die meisten hier nicht katholisch sind, so ist doch zu beachten, dass die katholische Kirche das Lehramt gleichberechtigt neben die Schrift stellt, weil sie weiß, dass man die Bibel stets auch interpretieren muss.
Dazu gleich mal ein kurzes Quiz: welche Einstellung hatte Jesus zu Frauen?
Wir sagen heute ganz selbstverständlcih, dass er sie wertschätzte, ehrte und sogar aus der damaligen Gesellschaftsordnung hervorhob.
- Und jetzt lies mal die Denkschrift des deutschen Baptistenbundes von 1900. Dort steht geschrieben, dass Jesus die Frau dazu ermahnte, ihrem Mann zu folgen und nur deshalb Kontakt zu Frauen hatte, damit sie die gute Sache des Mannes nicht torpedieren.
Was ich damit sagen möchte: wir stehen immer in unsere Zeit, das ist normal und das wird so bleiben. Die Bibel offenbart sich uns jeden Tag neu und deshalb ist sie immer auslegungsnötig.
-
7.schrieb am 16.03.2009 18:57
Dossier, in deinem Kommentar schreibst du, dass Frauen keine Hosen tragen dürfen etc. dabei sollte man allerdings beachten, dass die Bibel(AT)dem Volk Gottes als Gesetz und als Anleitung fürs tägliche Leben war. Was bedeutet dass man nicht alles auf heute übertragen kann(Außerdem trugen die Männer im AT auch keine Hosen
) Man sollte also zwischen den für die Juden relevanten und den für die Christen relevanten Dingen unterscheiden.
Weil Jesus auch Fundamentalist war, würde ich mich also auch so bezeichnen, da ich vesuche ihm nachzufolgen. Ja, Jesus war Fundamentalist er beruft sich an vielen Stellen auf die Schrift und sagt er ist nicht gekommen um die Schrift aufzuheben sondern zu erfüllen. Wenn Jesus von der Wahrheit des Wort Gottes überzeugt war, warum sollten wir es dann anzweifeln?
Außerdem kann Gott, allmächtig wie er ist, schon aufpassen, dass nur die Wahrheit in der Bibel steht.
Da die Bibel also eine Offenbarung von Gott an uns ist, habe ich bis jetzt noch kein besseres Fundament gefunden auf dem ich meinen Glauben bauen könnte.
-
6.schrieb am 23.02.2009 20:02
Hallo Redaktion,
es ist schon schlimm, wenn sich das Virus "Fundamentalismus" über Baptisten hermacht. Die sind dann nämlich nicht mehr gläubig, sondern superstrengst gläubig.
Mit der Folge, dass es in der Familie keine geistliche Einheit
mehr gibt.
Das bewirkt, Kinder trennen sich geistlich von ihren Eltern. Vielleicht deswegen sogar, physisch. Können deren Glaubensinhalte nicht nachvollziehen.
Und schon gibt es eine geistliche Mauer, der den "Staat" Familie in zwei Hälften teilt. Ob es dann eine Wiedervereinigung gibt, muss abgewartet werden.
Grüße
joLepies




