Das idealisten.net-Magazin#03 ist da!
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1.schrieb am 18.11.2011 19:45
Die Grundthemen in dem neuen Heft machen vielen Menschen sicherlich Angst und stimmen zumindest nachdenklich, so ists bei mir auch.
Nachdem mich vor einigen Jahren die grausame Tsunami-Katastrophe zwar nachdenklich stimmte aber noch mit dem stillen Hintergedanken, " Ist ja weit weg", so denke ich heute bei überregionalen Ereignissen oft an die Worte im 24.Mt.Ev. Verse 1-28 nach. Da ich selbst im Bundesdienst tätig bin kam meine berufliche Welt stark durcheinander als Bundespräsident Köhler als höchster Repräsentant unseres Volkes urplötzlich von einem Tag zum anderen zurücktrat, weil er der Ansicht war, nicht mehr die notwendige Unterstützung, Gehör und Akzeptanz durch Politiker und in der Presse zu genießen. Ich meine auf jeden Fall, dass dies ein großer Fehler war. Wenn viele unserer Staatbediensteten bei Krisen so reagieren würden und Dienstausweis, Feuerwehrhelm, Stempel und Uniform an der Pforte des Amtshauses einfach abgeben würden und wegen dienstlicher Ungerechtigkeiten nach Hause gehen, nach der Devise, dass wars, würde solches Verhalten unser Staatssystem in den Grundfesten erschüttern. So durfte nicht der Präsident und so dürfen auch nicht unsere Beamte reagieren. Am zweiten Grundfeiler meines Selbstbewußtseins sägte die japanische Fukuschima Katastrophe. Bis zum Zeitpunkt des Katastrophenbeginns dachte ich noch immer, dass solche Katastrophen nur in östlichen Ländern wie bei Tschernobyl passieren können. Aber die Stärke des Erdbebens und das Versagen jeglicher bis dahin glaubhaft sicherer westlicher Techniken, bis hin zu den ersten beschwichtigenden Aussagen unserer Politiker, zeigte letztendlich doch erschütternd auf, wie machtlos die heutigen Fürsten der Welt bei solchen Ereignissen sind. Wenn ich dann gedanklich wieder bei Matthäus 24 lande und mich gerne an die letzten Worte Jesu bei Mt. 28, 18-20 erinnere, versuche ich zu lernen und immer mehr zu verstehen.



